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LINZ. Mit einer künstlerischen Kooperation mit dem aus Linz stammenden Kleidermacher Peter Fellner präsentiert das Team von „Kleider machen Leute“ im Schaufenster an der Herrenstraße eine neue Kollektion: Diese soll auf die Wertschätzung für Produkte aufmerksam machen.

Im Schaufenster in der Herrenstraße 14 ist die Kollektion zu sehen (Foto: Kleider machen Leute)
Im Schaufenster in der Herrenstraße 14 ist die Kollektion zu sehen (Foto: Kleider machen Leute)

Peter Fellner wurde 1997 in Linz geboren. Seit seiner frühen Kindheit lebt er seine Kreativität aus. Nach Abschluss einer Höheren Schule für Mode- und Bekleidungstechnik 2016 folgten Arbeitserfahrungen in München, Berlin und London – für Marcel Ostertag und für Vivienne Westwood. Seit 2020 studiert Peter Fellner an der Abteilung Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz und führt parallel dazu sein Hybrid Atelier. Nun hat der Designer in Kooperation mit dem Linzer Modegeschäft „Kleider machen Leute“ eine besondere Kollektion entworfen. „Unser Schwerpunkt liegt schon lange auf Slowfashion. Daher wollten wir keine neue Kollektion machen, sondern vielmehr unsere eigenen zeitlosen Teile der KML Collection in die Hände eines Designers legen, der mit dem Bestehenden arbeitet und eine neue Umsetzung entwirft“, schildert Anita Huber-Katzengruber, Inhaberin des Shops. Auf den Designer Peter Fellner wiederum wurde sie über eines seiner Stücke aufmerksam: eine Jacke aus Gobelin-Bildern, die nur annähernd vermuten lässt, wie viele hunderte Arbeitsstunden für Entwurf und Fertigung notwendig waren.

Wandelbare Kleidung

Ausschlaggebend für die Gestaltung der Einzelstücke waren bereits existierende Kleidungsstücke einer bestehenden KML Collection, die Fellner aufgriff und hinsichtlich des gesellschaftlichen Wandels neu interpretiert hat. Im Hinblick auf Wandelbarkeit, Nachhaltigkeit und heimische Produktion sind dabei zwei genderneutrale Outfits entstanden. Die Stoffe aus Tencel und Baumwolljersey aus europäischer Produktion standen ihm dabei ebenso zur Verfügung wie Knöpfe und Bänder. „Das Ergebnis sind Statement Pieces“, sagt Anita Huber-Katzengruber.„Bei uns geht es das ganze Jahr um das Bewusstsein, ein nachhaltiges Kleidungsstück nicht um 15 Euro anbieten zu können. Umso wichtiger ist es, immer wieder aufs Neue darauf aufmerksam zu machen.“

An dem Thema Nachhaltigkeit orientiert sich auch der Vertrieb der Kleidungsstücke: Die Einzelstücke von Peter Fellner für KML werden seit 18. April bis Monatsende im Schaufenster in der Herrenstraße 14 präsentiert. Sie sind jedoch auch später noch auf Anfrage käuflich zu erwerben. „Denn auf diesen Stücken steht keine Jahreszahl – sie sind schließlich zeitlos.“


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