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LINZ. Rund 10.000 Teilnehmer zählte die Maikundgebung der Linzer Sozialdemokratie nach zwei Jahren coronabedingter Pause am 1. Mai. Der Festzug, bestehend aus Stadtteilsektionen, befreundeten Organisationen, Vereinen und sozialdemokratischen Gewerkschaften, bewegte sich fast zwei Stunden lang vom Volksgarten über die Landstraße auf den Linzer Hauptplatz.

 (Foto: Peter Kollroß/Fotografie)
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Den Festzug führten dieses Mal zwei Fahnenträger an: Lehrlinge der voestalpine trugen traditionell die Bezirksfahne und heuer zusätzlich als Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine eine Friedensfahne. „Unsere Maikundgebung wurde so auch zu einer Friedenskundgebung“, führte Bezirksgeschäftsführerin Claudia Hahn aus.

„Gegengewicht mit Haltung und Vision“

Jedes Jahr am 1. Mai erinnert die Linzer Sozialdemokratie mit einem großen Festzug daran, dass sie sich seit mehr als 100 Jahren für gute Lebensbedingungen für die Linzer einsetzt. Die diesjährige Kundgebung stand unter dem Motto „Mit uns: Haltung und Vision“. „Auch heute haben wir wieder gezeigt, wer sich für die Werktätigen und jene, die es nicht so leicht im Leben haben, einsetzt. Mit einer starken Sozialdemokratie in Linz werden wir weiter ein Gegengewicht mit Haltung und Vision sein, ein Bollwerk für Sicherheit und Selbstbestimmung“, so Fraktionschef Stefan Giegler zum Motto des diesjährigen 1. Mai.

„Ho-Ruck-Aktionen und Chaos statt Haltung und klarer Linien“

Bürgermeister Klaus Luger: „Mit Haltung und Vision wird Linz auch weiterhin zeigen, wie lebenswert die Stadt ist. Hier vereinen wir Industrie, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Damit etabliert sich die Stadt als Kompetenzzentrum für Technologie und Digitalisierung, in welchem der Mensch immer im Vordergrund steht.“ In Aufarbeitung der Covid-Pandemie kritisierte das Linzer Stadtoberhaupt ungewöhnlich scharf die Bundesregierung: „Seit Sommer 2020 regierten immer mehr Ho-Ruck-Aktionen und Chaos statt Haltung und klarer Linien. Es ist der Disziplin der Bürgerinnen und Bürger zu danken, dass wir in Linz diese Krise bislang relativ gut bewältigt haben“.

„Mehrheit will von ihrer Arbeit leben können“

Klubobmann Michael Lindner: „Mein Anspruch ist, eine Politik für die arbeitende Mehrheit zu machen, für die ehrlich arbeitenden Menschen in Oberösterreich. Diese Mehrheit will von ihrer Arbeit leben können. Sie will für sich und ihre Kinder in eine sichere Zukunft blicken. Sie will in einem Land leben, auf das man sich verlassen kann! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass endlich wieder eine bessere Politik in diesem Land gemacht wird. Denn wir haben die besseren Antworten für die Zukunft: gegen die Teuerung, für soziale Sicherheit, für die Pflege, die Bildung und die Zukunft unserer Kinder. Für den ländlichen Raum, für die öffentliche Infrastruktur. Für die Menschen in Oberösterreich!“


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