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LINZ. Fünf von neun Projekten hat der Klimabeirat in der aktuellen Sitzung positiv beurteilt. Nun werden Stadtsenat und Gemeinderat darüber abstimmen.

Auch zwei Projekte die den Radverkehr fördern sollen sind positiv beurteilt worden. (Foto: Kara/AdobeStock)

Seit Mai 2020 gibt es in Linz einen eigenen interdisziplinären Klimabeirat mit unabhängigen Experten. Dessen Aufgabe umfassst die sachverständige Beratung des Stadtsenates und auch des Gemeinderates im Hinblick auf klimabezogene Projekte. In der jüngsten Sitzung wurden insgesamt sieben neu eingereichte Projekte bewertet. Die in den Klimafonds der Stadt Linz eingereichte Fördersumme belief sich auf über 349.070 Euro. Die Projekte deckten thematisch die Aspekte Mobilität, Konsum, Digitalisierung, Kultur und Stadtgestaltung ab, jedoch immer mit einem klaren Klimaschwerpunkt. Eine positive gemeinschaftliche Bewertung des Klimabeirates der Stadt Linz im Sinne der Empfehlung „förderungswürdig“ konnten insgesamt fünf klimarelevante Projekte erhalten.

Fünf Projekte: Von der Klimaoase bis zum Rad-Projekt

Das Projektvorhaben „Klimaachse Linz“ hat zum Ziel, die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Hafen attraktiv unter Einbindung der Bewohner neu zu gestalten. Die vorgeschlagene Förderhöhe liegt hier bei 22.000 Euro.

Mit insgesamt 49.990 Euro soll im Projektvorhaben „The Island of the Day before“ ein Aquaponik-System im Areal der Klimaoase Linz/Lustenau errichtet werden. Dieses System wird dann über ein globales TeleAgriCulture-Netzwerk verknüpft. Im Zuge dessen soll auch eine wissenschaftliche Studie durchgeführt werden.

Das stadteigene Projektvorhaben „Fahrradstrategie“ setzt sich zum Ziel, ein Konzept inklusive Umsetzungsplan zur Förderung des Radverkehres mittels externer Beauftragung zu erstellen. Die vorgeschlagene Förderhöhe liegt hier bei 50.000 Euro.

Das Projektvorhaben „Bike Benefit“ fungiert als eine Fahrradmotivationskampagne in einer App. Registrierte Radfahrer können Bonuspunkte sammeln und diese bei Partnerbetrieben einlösen. Für das Projekt wird eine Förderhöhe von 47.200 Euro vorgeschlagen.

Mit 43.500 Euro hat das Projektvorhaben „Klimazone Phönix Theater“ zum Ziel, ein inklusives Theater anzubieten, das alle Sinnesbereiche erschließt. Vom Hören, Sehen, Riechen, Tasten, Gleichgewicht bis hin zu Schmecken sollen die Besucher die Fragen rund um den Klimawandel erleben und spüren können.

In den kommenden Sitzungen des Linzer Stadtsenats und Gemeinderates sollen dann die offiziellen Beschlüsse für diese fünf neuen Klimafondsprojekte fallen.

 


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