"Pay with your Art" im Beenie geht in die nächste Runde
LINZ. Am 1. Oktober ist es wieder soweit: Am internationalen Tag des Kaffees können die Gäste des Beenie.all day ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre Kunst gegen einen Kaffee tauschen.

Das Beenie.all day ist ein Ort der Kreativität, welcher Raum für Ideen bietet. Aus seiner Studienzeit hat Betreiber Philipp Kaufmann das Flair des Wiener Kaffeehauses als Ort der Begegnung und Kreativität erlebt. „Noch heute ist im Kaffeehaus die Zeit der Boheme und Kaffeehausliteraten spürbar“, sagt Kaufmann. Für ihn ist von jeher das Kaffeehaus der Treffpunkt für Künstler und Literaten aus aller Welt. Ein Spirit, der beim internationalen Tag des Kaffees mit „Pay with your Art“ im Beenie wieder gelebt und zelebriert werden soll – zum mittlerweile bereits dritten Mal. Der internationale Tag des Kaffees entspricht genau der Philosophie des Beenie.all day, welches über 15 verschiedene Kaffeevariationen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt anbietet. „Gerade in einer Zeit, die von Hektik und Unsicherheit geprägt ist, bietet das Café einen Rückzugsort – daher kam die Idee, dass Gäste, die sich von uns inspirieren lassen, mit ihrer geistigen und kreativen Schöpfung, sei es mit einem Gedicht, einem Vers, einem Kunstwerk oder Bild, zahlen können“, so Kaufmann.
Humanistischer Gedanke
Es geht aber nicht primär darum, eine Heerschar an etablierten Künstlern anzusprechen, sondern den humanistischen Gedanken an sich zu feiern: „Natürlich freuen wir uns, wenn uns Künstler besuchen und den Austausch suchen. Mir geht es aber vor allem darum: Jeder hat Talente, die oftmals verborgen sind. Mit unserer Aktion wird jeder ermutigt, diese auszuleben und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen“, skizziert Betreiber Philipp Kaufmann die Idee hinter „Pay with your Art“. „Die Resonanz bei den ersten beiden Aktionen war sehr gut und die Leute freuen sich, bei dieser einzigartigen Möglichkeit ihren Lavazza-Kaffee mit ihrer Kunst und Kreativität bezahlen zu können“, freut sich Veronika Kaufmann, die das Beenie gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp führt, bereits auf die dritte Ausgabe von „Pay with your Art“.
Was der Oktober im Beenie alles Neues bringt
Aber nicht nur „Pay with your Art“ wird es am 1. Oktober im Beenie wieder geben, auch zwei weitere Neuerungen bringt der Oktober. Zum einen wird es das bei den Gästen allseits beliebte Mittagessen wieder geben. Je zwei Gerichte werden wöchentlich zu Mittag angeboten – das Angebot wird vegan/vegetarisch bzw. mit Bio-Fleisch sein und sich an der traditionellen Hausmannskost orientieren. Die Palette reicht dabei von Borschtsch über Pasta mit selbstgemachtem Kürbispesto hin zu Lachs Sous Vide und Kaffee Chili. „Wir haben zig Zuschriften und Nachfragen in den letzten Wochen bekommen, ob es unsere beliebten Mittagsgerichte wieder geben wird. Nachdem wir uns nach dem Restart völlig auf die beiden Hauptkomponenten Kaffee und Frühstück konzentriert haben und dies wieder gut angelaufen ist, können wir nun den nächsten Schritt wagen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, ein wöchentlich wechselndes Menü auf die Karte zu bringen“, so Chefkoch Julian Eigl und die rechte Hand des Betreibers, Alexander Vogel. Zum anderen wird im Herbst erstmals die „Beenie Times“ erscheinen. „Ein Kaffeehaus ist auch immer ein Ort der Reflexion und des intellektuellen und geistigen Austauschs sowie der Diskussion. Neben den üblichen Tages- und Wochenzeitungen und unserer kleinen Handbücherei war die 'Beenie Times' als Magazin für Kaffeehausliebhaber ein Herzensprojekt von uns, in dem wir unsere Philosophie und unsere Speisekarte, zum Beispiel in Form einer Geschichte über die kulturelle Herkunft unseres Signature Dish Shakshuka, hervorheben wollen“, sagt Kaufmann, der die Beenie Times gemeinsam mit Chefredakteur Sebastian Luger und Art Director Jelio Stefanov, in die Tat umsetzt.


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