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LINZ. Die Linzer SPÖ hielt am Tag der Arbeit die zweitgrößte Maikundgebung Österreichs ab. Insgesamt waren rund 10.000 einziehende Teilnehmer mit dabei. Die Festreden hielten Bürgermeister Klaus Luger und AK-Präsident Andreas Stangl.

  1 / 2   Die diesjährige Kundgebung zum 1. Mai stand unter dem Motto „Wir bleiben stolze Industriestadt. Umweltfreundlich und lebenswert.“ (Foto: Pixelkinder)

Den Zug führte Bezirksparteivorsitzender Bürgermeister Klaus Luger gemeinsam mit seinem Stadtregierungsteam Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, Vizebürgermeisterin Tina Blöchl und Stadtrat Dietmar Prammer sowie dem dritten Landtagspräsidenten Peter Binder und dem diesjährigen Festredner, dem Präsidenten der Arbeiterkammer Oberösterreich, Andreas Stangl, an.

Die diesjährige Kundgebung zum 1. Mai stand unter dem Motto „Wir bleiben stolze Industriestadt. Umweltfreundlich und lebenswert.“ Für den Vorsitzenden der Linzer SPÖ, Bürgermeister Klaus Luger, sind Industrie und Linz untrennbar miteinander verknüpft: „Die Linzer Industriebetriebe, allen voran die voestalpine, sind aus unserer Stadt nicht wegzudenken. Sie sichern Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass Linz das wirtschaftliche Zentrum Oberösterreichs ist. Unsere Maikundgebung ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft von Linz als Industriestadt.“ 

„Fokus auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“

Zurück an den Start fordert Luger für die Linzer Digital-Uni, konkret dem „IDSA“: „Eine gesamtheitliche Transformation schaffen wir aber nur, wenn wir auch einen Fokus auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz setzen. In Oberösterreich hat die ÖVP bereits durch ihr parteipolitisches Kalkül das sogenannte „IDSA“ an die Wand gefahren. Die nun ewig währende Diskussion rund um diese Universität ruft nach dem Restart-Knopf. Dem Bund lege ich die Einberufung zusätzlicher Experten in den Gründungskonvent sehr nahe. Wenn wir uns international etablieren wollen, dann bedarf es sachlicher und fachlicher Expertise, fernab parteipolitischer Befindlichkeiten.“

„Arbeitnehmer sind das Herz der Veränderung“

Der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, Andreas Stangl, der kürzlich auch als Vorsitzender des ÖGB Oberösterreich wiedergewählt wurde, spannte in seiner Festrede einen breiten Bogen vom Versagen der Bundes- und Landesregierung in der Bekämpfung der massiven Teuerung bis hin zum notwendigen sozial-gerechten Klimaschutz, der damit verbundenen ökologischen Transformation und der stetigen Veränderung der Arbeitswelt.

„Den Arbeitnehmern wird ständig suggeriert, dass sie sich an Veränderungen in der Arbeitswelt flexibel anpassen müssen. Dabei wird ignoriert, dass sich die Arbeitswelt stetig verändert und die Arbeitnehmer der Motor und das Herz der Veränderung sind. Sie sind es, die den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand erarbeiten. Daher kann die ökologische Transformation nur unter Einbindung der Arbeitnehmer erfolgen, denn nur so kann sie auch sozial und gerecht sein“ so AK-Präsident Andreas Stangl.

 


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