Natur im Garten-Plakette für Stadt Linz
Linz. Für den schonenden Umgang mit der Natur erhält Linz die Natur im Garten-Plakette, die die nachhaltige Bewirtschaftung von Gemeindegrünflächen auszeichnet.

Neben dem Ruf als Stahlstadt macht sich Linz auch als umweltfreundliche Stadt einen Namen: Um im Einklang mit der Natur und ihren Bewohnern zu agieren, verzichten die rund 200 Mitarbeiter der Stadtgärtnerei seit fünf Jahren auf jegliche Arten von Herbizide. Beim Pflanzenschutz setzen Stadtgärtnerei-Leiter Günter Haderer und sein Team auf den Einsatz von Nützlingen, und Mikroorganismen, die die Pflanzen stärken. Die Stadtgärtner mischen die verwendeten Erden mit selbst produziertem Kompost in der Gärtnerei, sie sind hundertprozentig torffrei. Für den schonenden Umgang mit der Natur wurde Linz von Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger mit der Natur im Garten-Plakette ausgezeichnet.
Lebensraum für Mensch und Tier
Die rund 50 Parkanlagen in Linz dienen nicht nur als grüner Erholungsraum für die Linzerinnen und Linzer, auch Bienen, Igeln oder Enten finden hier Unterschlupf. Anlässlich der Plakettenübergabe in Linz wurde in der Parkanlage am Bauernberg eine Föhre gepflanzt. Die Föhre ist als heimischer Nadelbaum ein wertvoller Lebensraum für Insekten und Vögel. „Linz ist als Stahlstadt bekannt. Doch ihre nachhaltig gepflegten Parks sind grüne Oasen inmitten einer industriellen Kulisse, die als Symbol für die Transformation der Stadt hin zu einem grünen, lebenswerten urbanen Raum stehen“, erklärt Langer-Weninger. „Natürlich stecken dahinter viel Engagement und Arbeit, die wir gerne mit der Natur im Garten-Plakette honorieren.“
30 Natur im Garten-Gemeinden
Die Stadt Linz ist die 30. Kommune, die in Oberösterreich mit der „Natur im Garten“-Plakette ausgezeichnet wurde. Auch bei der Bewirtschaftung öffentlicher Grünräume geht der Trend ganz klar in Richtung nachhaltiger Bewirtschaftung. Gemeinden, die bei der Gestaltung und Bewirtschaftung nach den Kriterien von Natur im Garten arbeiten, setzen ein Zeichen für Biodiversität und Umweltschutz.
„Linz hat sich das ambitionierte Ziel gesteckt, bis 2040 zur klimaneutralen Industriestadt zu werden. Grundlage für unsere Maßnahmen ist die 2019 beschlossene Klimastrategie, in der auch die Förderung der Biodiversität ein Schwerpunkt ist. Nicht nur durch die Stadt selbst werden seither wichtige Ökologisierungsinitiativen umgesetzt. Über den Linzer Klimafonds wurden zudem bereits verschiedenste Projekte zur Unterstützung der Artenvielfalt auf dem Weg gebracht“, betont der Linzer Bürgermeister Klaus Luger.


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