Patenschaft: Stadt will Linzer an Baumpflanzungen beteiligen
LINZ. Die Stadt Linz will ein Modell für Baumpaten einführen. In Graz, Villach oder Bad Ischl können sich Bürger bereits an Baumpflanzungen in ihrer Stadt beteiligen, nun soll es auch in Linz diese Möglichkeit geben.

Die Bäume verbleiben dabei im Eigentum der Stadt Linz, die auch die Haftung für die Sicherheit sowie Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen des Baumes übernimmt.
Vier Kategorien
Die Baumpatenschaften sind in vier Kategorien unterteilt: eine Goldene (17.000 Euro), Silberne (2.500 Euro), Bronzene (500 Euro) sowie eine Baumbuddy-Support-Baumpatenschaft (150 Euro). Die Beiträge orientieren sich an den realen Kosten für die Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen. Mit der Goldenen Baumpatenschaft etwa übernimmt der Träger die Kosten für Flächenentsiegelung, den Ankauf eines Stadtbaumes oder dessen Aufzucht in der städtischen Baumschule sowie die Pflanzung und volle Anwuchspflege für eine Dauer von fünf Jahren. Goldene Baumpaten werden in mehrfacher Weise sichtbar gemacht, etwa durch eine dauerhafte Nennung im Projektgebiet und durch eine Presseaussendung mit Foto.
Mit einer Silbernen Baumpatenschaft finanziert man die Pflanzung und Anwuchspflege eines Baumes für die Dauer von fünf Jahren, mit einer Bronzenen die Pflanzung eines Baumes. Als „Baumbuddy“ trägt man zur Standardpflege eines bestehenden Baumes bei und erhält dafür eine Urkunde sowie eine Nennung auf der Projektwebsite.
In der nächsten Stadtsenatssitzung soll der Grundsatzbeschluss zur Einführung des Baumpatenschaftsmodells gefasst werden.


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