House of Schools: Bildungsminister Martin Polaschek besuchte Baustelle am JKU-Gelände
LINZ. Das House of Schools 1 an der Johannes Kepler Universität soll Ende 2024 fertiggestellt werden und wird der neue Standort der Business School (Institut für Betriebswirtschaftslehre) sein. Bundesminister Martin Polaschek, JKU Rektor Stefan Koch, JKU Vizerektor Alexander Freischlager und CEO der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) Hans-Peter Weiss besuchten die Baustelle.

Bei einem 2020 ausgeschriebenen Architekturwettbewerb ging das Entwurf des House of Schools 1 von „querkraft architekten“ als Siegerprojekt hervor. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) begann im Herbst 2022 mit dem Bau des Gebäudes (parallel zur Mengerstraße). Später soll das Projekt aus insgesamt drei Bauteilen bestehen, für das House of Schools 2 und 3 gibt es aber derzeit noch keine Zeitpläne. Ende 2024 soll das House of Schools 1 eröffnet werden. Investiert werden rund 40 Millionen Euro.
Kurz nach der Dachgleiche machten sich Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, JKU Rektor Stefan Koch und JKU Vizerektor Alexander Freischlager mit Hans-Peter Weiss, dem CEO der Bundesimmobiliengesellschaft, ein Bild von den Bauarbeiten am Areal der Johannes Kepler Universität. „Die JKU bündelt ihre Kräfte auch räumlich: Das House of Schools 1 wird zum Zentrum der Institute der Betriebswirtschaftslehre. In diesem modernen, kommunikativen Gebäude werden auch neue Seminarräume für die Lehre geschaffen – aufgrund des erfreulichen Anstiegs der Studierendenzahlen benötigen wir diese dringend“, so JKU-Rektor Koch.Nun läuft bereits der Innenausbau des Gebäudes.
Offener Innenraum
Auf sechs Geschoßen mit einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmeter werden vier Seminarräume untergebracht sein, außerdem Besprechungsräume und Büros. Im Untergeschoss befinden sich Lager und Technikräume, im obersten Stockwerk wird ein großer Veranstaltungsraum mit vorgelagertem Balkon zur Verfügung stehen.
Die Fassade und das Dach des Gebäudes sollen begrünt werden und Textillamellen für eine Beschattung sorgen. Im Innenbereich wird ein Atrium mit freitragenden Treppen und Podesten geschaffen, welches sich über mehrere Geschosse erstreckt und die Stockwerke und Zonen im Haus verbindet.
„Mit dem House of Schools 1 schaffen wir nicht nur moderne Räumlichkeiten und Platz für Wissensaustausch und akademische Exzellenz, sondern es zeigt auch, wie wir durch unsere Investitionen die Grundlage für einen starken und nachhaltigen Hochschul- und Wissenschaftsstandort Österreich legen“, so Bundesminister Martin Polaschek bei seinem Besuch an der Linzer Universität.


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