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Linzer Integrationsprojekt "mama_stark" wird fortgesetzt

Anna Fessler, 12.03.2025 14:10

LINZ. Das Projekt mama_stark unterstützt Mütter mit Migrationshintergrund in ihrer Rolle als Bildungsvorbilder. Die Stadt Linz fördert das Projekt mit 15.000 Euro.

Vizebürgermeisterin und IntegrationsreferentinTina Blöchl und Frauenstadträtin Eva Schobesberger sind überzeugt, dass Bildung und Integration Hand in Hand gehen: das Projekt mama_stark wird zu gleichen Teilen aus den Budgets des Integrationsbüros und des Frauenbüros finanziert. (Foto: Stadt Linz)

Das Integrationsprojekt mama_stark hilft Eltern, die nicht in Österreich aufgewachsen sind, damit diese ihre Kinder auf dem Bildungsweg gut begleiten können. Als Maßnahmen werden Kompetenztrainings in Einzel- und Gruppensettings sowie Brückenberatungen angeboten.

Mütter erhalten Antworten auf Fragen rund um Kindergarten und Schule. Der Verein migrare, der das Projekt umsetzt, kann auf Wunsch auch in die Bildungseinrichtung begleiten. Zudem werden Treffs mit anderen Müttern organisiert, damit diese gegenseitig voneinander lernen, wie sie die Bildung ihrer Kinder unterstützen können.

Zitiert

Integrationsreferentin Vbgm. Tina Blöchl (SP) sagt: „Jedes Kind in Linz verdient unabhängig von seiner sozialen Herkunft echte Bildungschancen, um sich später für den Beruf zu entscheiden, den es sich wünscht. Mit Angeboten zur Lernunterstützung und Sprachförderung leistet die Stadt Linz dazu einen Beitrag. Das Projekt ,mama_stark' zielt darauf ab, Müttern mit Migrationsbiografie das Werkzeug zu geben, sich im Bildungssystem zurechtzufinden und Barrieren in der Kommunikation mit Kindergarten und Schule abzubauen.“

„Das österreichische Bildungssystem setzt voraus, dass Eltern sich in vielfacher Weise unterstützend einbringen können und auch über mögliche Bildungswege, Schultypen oder helfende Bildungsangebote Bescheid wissen. Kinder aus armen und bildungsfernen Familien sind dadurch stark benachteiligt. Wir möchten daher mit diesem Projekt Frauen speziell dabei unterstützen, sich bei der Begleitung ihrer Kinder im Bildungssystem sicherer zu fühlen und sie dadurch auch generell stärken“, erklärt Frauen- und Bildungsreferentin Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne).


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