Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der deutsche Energietechnologie-Konzern Siemens Energy baut in Linz ein neues Servicewerk für Leistungstransformatoren. In das Projekt investiert das Unternehmen rund 60 Millionen Euro, bis zu 80 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. 

Landesrat Markus Achleitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Siemens Energy-Vorstandsmitglied Tim Oliver Holt (von links) präsentierten in Linz die Ausbaupläne. (Foto: Enzo Holey)

Das Servicewerk ist auf die Reparatur und Generalüberholung von Transformatoren mit Leistungen von bis zu 500 MVA und Spannungen bis zu 550 kV ausgelegt und kann unabhängig vom Originalhersteller eingesetzt werden. Auf einer Gesamtfläche von rund 11.900 Quadratmetern inklusive Außenflächen entstehen Produktionshallen, ein Hochspannungsprüflabor sowie Büro- und Sozialflächen. Dank des direkten Zugangs zum Schwerlast-Donauhafen Linz können auch besonders große und schwere Komponenten effizient transportiert werden.

80 neue Arbeitsplätze

Der Produktionsstart ist für Mitte 2027 geplant. Durch die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Transformatoren trägt das Werk zur Stabilisierung der Stromnetze, zur Reduktion ungeplanter Ausfälle und zur Senkung von Emissionen durch die Wiederverwendung von Komponenten bei. Bis zu 80 neue Arbeitsplätze sollen am Standort entstehen. 

Bauherr des neuen Werks ist die Felbermayr GmbH, die auch ihre Schwerlast- und Logistikinfrastruktur am Industriestandort Linz einbringt.

Bund leistet Beitrag

Der Bund unterstützt das Projekt in Linz mit 7 Millionen Euro. Siemens Energy baut nicht nur in Linz aus. Im steirischen Weiz werden die Produktionskapazitäten für Phasenschiebertransformatoren gezielt erweitert, hier sollen bis zu 100 neue Jobs entstehen. Die beiden Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, zur Energiewende und zur industriellen Wertschöpfung in den Regionen. Die Investitionssumme beläuft sich insgesamt auf 155 Millionen Euro.

Hattmannsdorfer betont Bedeutung

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betonte bei einem Besuch in Linz die Bedeutung der Investitionen: „Energie ist Standortpolitik. Leistungsfähige Netze sind die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und die Energiewende.Mit den Projekten Linz und Weiz setzen wir auf den Ausbau von Schlüsseltechnologien und industrieller Wertschöpfung im Land. Der Bund unterstützt beide Standorte gezielt mit Fördermitteln, um diese Investitionen in Österreich zu ermöglichen und abzusichern.“

„Das neue Servicewerk für Transformatoren von Siemens Energy in Linz macht auch sichtbar, dass die Energiewende in Oberösterreich auf einem breiten Fundament steht: Sie wird von den Unternehmen nicht nur mitgetragen, sondern auch mitgestaltet“. ergänzte Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden