Litschau gewinnt erneut und wird als „Kulturfreundlichste Gemeinden 2018“ ausgezeichnet
LITSCHAU/ST.PÖLTEN. „Eine kulturfreundliche Gemeinde zeichnet sich in besonderer Weise durch ihr kulturelles Geschehen und durch ihre kulturelle Vielfalt aus“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Dienstag, den 26.02.2019 im Landtagssaal in St. Pölten, wo auf Initiative der Kultur.Region.Niederösterreich die kulturfreundlichsten Gemeinden des Landes im Jahr 2018 ausgezeichnet wurden.

Damit Kultur in einer Gemeinde blühen könne, brauche es zum einen innovative, moderne und zukunftsorientierte Gemeinden und zum anderen kreative Menschen, die sich engagieren, so Mikl-Leitner. Es gebe keine Gemeinde, in der nicht Theateraufführungen, Lesungen oder Konzerte stattfänden, Musikschulen und Tanzgruppen aktiv seien oder Ausstellungen und Museen zum Besuch einladen, die Gemeinden schafften dafür das Umfeld und die Rahmenbedingungen. „Kultur ist also wie die Seele einer Gemeinde, und diese Seele muss man pflegen, damit sie weiter strahlt. Kultur ist Teil der Lebensqualität und macht die Gemeinden lebens- und liebenswerter“, sagte die Landeshauptfrau.
Kunst und Kultur wären ohne die vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen gar nicht möglich: „Freiwilligkeit und Ehrenamt werden in Niederösterreich großgeschrieben, fast jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich. Die Auszeichnung als kulturfreundlichste Gemeinde ist ein Dank für dieses Engagement und gleichzeitig Motivation für neue Initiativen“, so Mikl-Leitner abschließend.
Insgesamt hat es im Bewerb um die „Kulturfreundlichste Gemeinde 2018“ 140 Einreichungen gegeben, bewertet wurde auf der Basis von Fragebögen mit jeweils 126 Fragen. Ausgezeichnet wurde wieder eine Kommune pro Bezirk. Als eine von 4 Gemeinden in NÖ hat bereits zum zweiten Mal in Folge die Stadtgemeinde Litschau für den Bezirk Gmünd die Auszeichnung erhalten.


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