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LITSCHAU. Der Kommunikationsanbieter A1 hat in der Stadtgemeinde die Versorgung mit hochwertigem Breitband-Internet deutlich erweitert. Mehr als 800 Haushalte bekommen einen verbesserten Zugang zum leistungsfähigen Glasfasernetz mit spürbar schnelleren Datenübertragungen zwischen 16 und 100 Mbit/s im Internet und die Möglichkeit, mit A1TV Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen.

Wolfgang Rauter (l.) und Bürgermeister Rainer Hirschmann präsentierten gemeinsam das Projekt.
Wolfgang Rauter (l.) und Bürgermeister Rainer Hirschmann präsentierten gemeinsam das Projekt.

„Unsere Kunden nutzen immer häufiger multimediale Anwendungen wie Streamingservices zur Übertragung von TV, Filmen oder Musik. Diese anspruchsvollen Dienste erfordern eine Erweiterung unserer Übertragungsnetze. Deshalb ergänzen wir das bestehende Kupferleitungsnetz mit leistungsfähigen Glasfaserleitungen und können so deutlich höhere Datenraten anbieten“, so Wolfgang Rauter, A1 Vertrieb für Infrastrukturprojekte.

Bürgermeister Rainer Hirschmann (ÖVP), betont die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile, die sich daraus für die Gemeinde ergeben: „Wir haben in Litschau zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, die von der leistungsfähigen Kommunikations­anbindung profitieren werden, aber auch private Anwender werden den Zugang zu schnellerem Internet nutzen.“

Das Bauvorhaben mit vier zusätzlichen Schaltstellen wurde im August 2016 abgeschlossen und erreicht mehr als 800 Haushalte. Die neu errichteten Schaltstellen sind mit Glasfaserleitungen an das A1 Netz angebunden. Auf der verbleibenden Strecke von den Schaltstellen in die Haushalte bleiben die Kupferleitungen unverändert bestehen. Durch die reduzierte Länge der Kupferleitungen können im Vergleich zu vorher wesentlich höhere Kapazitäten auf den bestehenden Leitungen übertragen werden, ohne dass Verlegearbeiten in Wohnungen oder Häusern erforderlich sind. So können rasch ganze Ortsteile mit Breitbandtechnologie versorgt werden, ohne großflächige Grabungsarbeiten zu verursachen. Bei dieser Ausbaumethode findet zur Zeit eine intensive technologische Entwicklung statt und A1 wird schon bald noch höhere Datenraten anbieten.

Bürgermeister Hirschmann ergänzt darüber hinaus, dass unabhängig von diesem wichtigen Schritt in der Gemeindeentwicklung seit Beginn dieses Jahres bei allen größeren Bauvorhaben soweit wirtschaftlich sinnvoll Glasfaserleerverrohrungen mitverlegt werden, die dann in der Zukunft für Glasfaserhausanschlüsse genutzt werden können. Hirschmann: „Mit dieser „Fiber to the Home“ (FTTH) – Anbindung endet die Glasfaserleitung nicht mehr am Verteilerkasten auf dem Bürgersteig, sondern führt direkt zu den Bürgern und ermöglicht noch höhere Datenübertragungsraten. Derzeit werden die entsprechenden Leerverrohrungen in der Industriestraße und in der KG Gopprechts mitverlegt, im Zuge des Siedlungswasserbaus in der KG Schönau wird auch dort flächendeckend mitverlegt werden. Und bis Ende des Jahres wird die Grobplanung für die gesamte Kleinregion Waldviertel Nord abgeschlossen sein, wodurch weitere Ausbau-Impulse entstehen werden.“


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