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LITSCHAU. Die Stadtgemeinde Litschau möchte die nächsten Schritte als Energie-Vorbildgemeinde gehen. Geplant ist im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojektes die Errichtung einer weiteren PV-Anlage, diesem Mal auf den Dächern der Kläranlage Litschau. Bei einer Erstberatung wurden gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ die entsprechenden Möglichkeiten und Rahmenbedingungen besprochen.

(V.l.) DI Gottfried Steinkogler (Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ), Johannes Heißenberger (Vizebürgermeister), Jürgen Uitz (Stadtamtsdirektor) Foto: Stadtgemeinde Litschau

„Wir wollen mit einem BürgerInnenbeteiligungsprojekt auf den Dächern der Kläranlage Litschau (zusätzlich zur bestehenden PV-Anlage) eine PV-Anlage mit ca. 45 kWp errichten, welche den Energieverbrauch in der Kläranlage weiter reduziert und somit die Energiebilanz der Stadtgemeinde Litschau wesentlich verbessert“, so VP-Vizebürgermeister und Energiebeauftragter Johannes Heißenberger zu diesem Vorhaben.

Mit diesem Projekt will man allen Bürger die Möglichkeit geben, einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Bereich Energie-Effizienz zu leisten und auch selbst Teil eines Klimaschutz-Projektes zu sein. Die Umsetzung von PV-Anlagen auf öffentlichen Objekten mittels Bürgerbeteiligung bietet viele Vorteile und ist grundsätzlich eine regionale sowie sichere Geldanlage. Die Gemeinden können umweltbewusste Zielgruppen ansprechen und übernehmen eine Vorbildfunktion. PV-Beteiligungsmodelle sind außerdem auch für Bürger interessant, für die eine eigene PV-Anlage technisch nicht möglich oder zu teuer wäre.

Bis Ende der Sommerferien sollen alle Details zur Umsetzung geklärt sein, bei einer positiven Prüfung wird das Projekt schließlich dem Gemeinderat der Stadtgemeinde Litschau vorgelegt.


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