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LOCHEN/RIED. Der Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen ist mit einem dubiosen Fall von Welpenschmuggel konfrontiert.

Die Hundewelpen wurden in einer Wohnung in Ried abgeholt. Foto: Pfotenhilfe
Die Hundewelpen wurden in einer Wohnung in Ried abgeholt. Foto: Pfotenhilfe

Nach einem Anruf der Bezirkshauptmannschaft Ried mussten die Tierretter acht Hundewelpen aus einer Wohnung in Ried abholen. Bei der Erstuntersuchung wurde festgestellt, dass die erst rund acht Wochen alten Babys, die damit auch gesetzwidrig zu früh von der Mutter getrennt wurden, nicht einmal gechippt waren. Außerdem hatten sie keine Papiere und hätten damit nicht einmal die Grenze passieren dürfen.

„Die armen Babys waren sehr stark verwurmt und hatten zudem sehr viele Flöhe und starken Durchfall“, erklärt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. Auf dem Tierschutzhof Pfotenhilfe wurden die sieben Mädchen und der Junge behandelt und sind mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Ab Mitte Oktober sind die süßen Zwerge durchgeimpft und fertig für die Adoption. Ob die Riederin, aus deren Wohnung die Welpen abgeholt wurden, auch für den Tierschmuggel selbst verantwortlich ist oder, wie sie behauptet, lediglich Opfer von einem ausländischen Paar, das ihr die Hunde auf der Straße anvertraute, wurde, ist derzeit noch Gegenstand behördlicher Ermittlungen.


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