Raststättenbetreiber Rosenberger stellt Insolvenzantrag
LOOSDORF. Die Rosenberger Restaurant GmbH, die ihren Sitz in Loosdorf hat, wird morgen, 11. Dezember, beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens stellen.

Rosenberger betreibt 16 Autobahnraststätten, davon vier in Niederösterreich an den Standorten Deutsch-Wagram, St. Pölten, Haag und Völlerndorf.
„Geplant ist eine Sanierung mit Eigenverwaltung, bei der die Gläubiger eine 30-Prozent-Quote innerhalb von zwei Jahren erhalten“,berichtet Stephan Mazal vom Österreichischen Verband Creditreform.
Es sind rund 400 Arbeitnehmer betroffen. Die Verbindlichkeiten machen rund zwölf Millionen Euro aus.
Der Gang zum Konkursgericht ist notwendig, da fällige Gehälter und Sonderzahlungen nicht mehr finanziert werden können.Hohe Investitionskosten, hohe Personalkosten durch tägliche lange Öffnungszeiten und volle Auslastung nur zur Hauptreisezeit drücken den finanziellen Ertrag. Von Seiten der Banken gab es kein weiteres Geld mehr.
Insolvenzverfahren über weitere Rosenberger Gesellschaften stehen im Raum. Der gesamte Konzern hat etwa 600 Dienstnehmer.


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