Ich konzentriere mich 2018 auf die Weltmeisterschaft
LUDWEIS. Nach seinem großartigen Erfolg im Jahr 2017 bei dem Joachim Krebs im Bankdrücken Staats-, Europa und Weltmeister wurde, befindet sich der Kraftsportler derzeit in einer Regenerationsphase. Die Pläne für 2018 sind schon klar.
Von ERICH SCHACHERL

Die Freude über die beeindruckenden Erfolge im Bankdrücken im Jahr 2017 ist noch da: „Ja, ich freue mich, dass ich drei Mal gewonnen habe“. Staats-, Europa- und Weltmeister in einem Jahr, das schaffen nicht viele. Für Joachim Krebs ist es nach 2014 bereits der zweite Hattrick mit den drei Titeln. Eine Bestätigung dafür, dass es sich bei dem Waldviertler um einen Ausnahmesportler handelt.
Weltmeisterschaft im Bankdrücken
2018 ist eine Wiederholung des Hattricks nicht geplant. Sein Fokus liegt bei der Weltmeisterschaft (WM), die im Oktober stattfinden wird. „Ich konzentriere mich heuer auf die Weltmeisterschaft“, sagt er. Davor nimmt Joachim im April an der österreichischen Staatsmeisterschaft teil. Für die trainiert er allerdings nicht so wie für die WM. „Vier Wochen vor der Staatsmeisterschaft beginne ich mit Aufbautraining, dass ich auf ein Gewicht von 150 bis 160 Kilogramm (kg) komme. Mehr ist für die Staatsmeisterschaft wahrscheinlich nicht nötig. Würde ich auf 170 kg hin trainieren, dann müsste ich diesen Level bis zur WM im Oktober halten, das tue ich mir nicht an, außerdem steigt dadurch die Verletzungsgefahr“, informiert er.
Keine Europameisterschaft
Die Europameisterschaft in Polen lässt er aus, sie passt heuer aus verschiedenen Gründen nicht in sein Jahresprogramm. Bei der WM im Oktober in Trnava (ca. 50 km von Bratislava entfernt) ändert sich für Joachim die Altersklasse. „Das wird interessant, denn da trete ich dann gegen Sportler an, die ich noch nicht kenne“.
Erfolgstraining
Sein Training ist über die Jahre mehr oder weniger gleich geblieben. „Meine Erfolge beweisen ja, dass mein Training richtig ist. Deshalb stelle ich das auch nicht um“. Derzeit ist er im Regenerationstraining, das heißt zwei- bis dreimal pro Woche Training zur Steigerung der Kraft-Ausdauer im FIT in Waidhofen. Da geht es um viele Wiederholungen mit wenig Gewicht. „Zum Beispiel der „5-Tonner“ sprich mit 100 kg in drei bis vier Sätzen insgesamt 50 Wiederholungen zu schaffen – am besten in drei Sätzen“, sagt er gelassen mit einem Lächeln. Körperlich fühlt er sich sehr gut, „vielleicht habe ich einige Kilo zu viel an Körpergewicht, aber das passt derzeit schon“. Sei 19-jähriger Sohn David trainiert mittlerweile an Wochenenden schon mit ihm. „Ich glaube, ihn hat der (Bankdrücker)Virus schon ein bisserl erwischt. Er ist gut drauf“, sagt der stolze Vater.


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