Jubiläumsfest zwischen vier Großbränden
MANK. Die Freiwillige Feuerwehr feierte ihr 145-jähriges Bestehen. Im Zuge der Festlichkeiten übergab man der Wehr ein neues Hilfelöschfahrzeug. In Ruhe zelebrieren konnte man das aber nicht. Vier Großbrände galt es am Jubiläumswochenende zu löschen.

„Diese 145-Jahr Feier werden die Manker Florianis sicher nie vergessen“, so VP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger. Nach den Einsätzen bei den zwei Großbränden am 24. August in Umbach und Kimming, wo landwirtschaftliche Gebäude brannten, traten die Florianis mit nur wenigen Stunden Schlaf tags darauf zu den 145-Jahr-Feierlichkeiten an. Nach dem Festakt heulten erneut die Sirenen.
Vom Festsaal zum Einsatz
Teilweise direkt vom Stadtsaal aus machten sich die freiwilligen Helfer auf zu den nächsten Brand-Großeinsätzen – in Unterschmidbach fing ein Wohnhaus Feuer, in Anzenbach ein landwirtschaftliches Anwesen. Zwischen den Alarmierungen wurde gemeinsam mit der Stadtkapelle und Gemeindevertretern ein Gottesdienst gefeiert. Auch ein neues Hilfelöschfahrzeug konnte übergeben und gesegnet werden. Im Stadtsaal würdigten Festredner, unter ihnen etwa Bürgermeister Martin Leonhardsberger, Nationalrat Andreas Hanger (beide VP) und Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Hiesberger, das 145-jährige Engagement. Kommandant Roland Pichler und Stellvertreter Franz Dvorak ließen im Festsaal die erfolgreichen Landesjugendbewerbe in Mank nochmals Revue passieren.


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