Er war dann mal weg: Dieter Juster schafft Lebensweg in zehn Tagen
SÜDLICHES WALDVIERTEL. Mit Ruck- und Schlafsack machte sich Dieter Juster auf. Sein Ziel: Den gesamten 260 Kilometer langen Lebensweg in zehn Tagen zu durchwandern. Das Fazit: Er hat es tatsächlich geschafft.

„Es war kein Spaziergang, man muss körperlich und geistig schon gut vorbereitet sein“, resümiert Lebensweg-Initiator Dieter Juster nach zehntägiger Wanderschaft. Mit Blasen an den Füßen aber glücklich kehrte er am Karfreitag von der Erstbegehung der gesamten 260 Lebensweg-Kilometer heim. „Es war eine lässige Erfahrung. In der eigenen Region Gast zu sein, war für mich sehr spannend“, erklärt der 52-Jährige nach seiner Rückkunft. Seine ersten Lebensweg-Schritte machte er am 10. April in Losau, seine letzten am Karfreitag in Maria Taferl. Es war für den routinierten Wanderer Juster die bisher größte Tour, rund 27 Kilometer legte er pro Tag zurück. Mit im Gepäck war natürlich auch das eigens für den Lebensweg konzipierte TourenTAGEbuch. „Daraus habe ich mir immer wieder Impulse geholt, bin ins Nachdenken gekommen“, erzählt er.
Nicht sudern
Die Gespräche zwischendurch, auch mit Menschen, die er vorher nicht gekannt habe, seien besonders schöne Momente gewesen. Ebenso die Mahlzeiten – bei einer solchen Wanderung braucht man ja viel Energie – seien Highlights gewesen. Nicht nur Proviant, Zelt und Schlafsack hatte er im Gepäck, auch einen Vorsatz hatte er mitgenommen: Nicht sudern und nicht jammern. „Das ist mir gut gelungen – das werde ich beibehalten“, so Juster schmunzelnd.“Wir haben es in der Hand“, ist ein Motto des Lebensweg-Projektes. „Ich wünche mir, dass wir uns diesen Satz weiter zu Herzen nehmen. Dann kann das etwas ganz Großes werden.“


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