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MARTINSBERG. Besonders gut gebauten sowie sanierten Gebäuden wird die Plakette „Ausgezeichnet gebaut in NÖ“ verliehen. So zählt auch das Gemeindeamt Martinsberg nach der thermischen Sanierung zu diesen ausgezeichneten Objekten.

V.l.: Bgm. Friedrich Fürst, Waldviertler Regionsleiterin Elisabeth Wagner, LAbg. Franz Mold; Foto: eNu

„In Niederösterreich gibt es viele gute Beispiele, wie ein Beitrag zur Energiewende geleistet werden kann. Energieeffiziente Maßnahmen beim Neubau oder bei der Sanierung tragen wesentlich zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen bei. Mit der Gebäudeplakette „Ausgezeichnet gebaut in NÖ“ wollen wir das herausragende Engagement von Bürgern, aber auch Gemeinden sichtbar machen, um weitere Hausbesitzer zum Nachahmen zu animieren“, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (VP) die Initiative.

Mindestkriterien zu erfüllen

„Die Plakette kennzeichnet Gemeindegebäude wie auch Ein- und Zweifamilienhäuser, die entweder energiesparend und klimaschonend erbaut oder thermisch saniert wurden“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

.“Hierfür müssen die Gebäude bestimmte Kriterien erfüllen, wie etwa eine gute Wärmedämmung oder das Heizen mit erneuerbaren Energieträgern“, erläutert Regionsleiter der Region NÖ-Mitte der Energie- und Umweltagentur NÖ Martin Ruhrhofer. Die gesamten Kriterienlisten können auf der Website der Energieberatung NÖ, unter: www.energieberatung-noe.at, abgerufen werden.

Gemeindeamt Martinsberg ist ausgezeichnet gebaut

Das Gemeindeamt in Martinsberg wurde thermisch saniert. Besonderer Fokus wurde auf die energetische Ausgestaltung des Hauses gelegt. „Als Gemeinde möchten wir mit gutem Vorbild vorangehen. Beim Gemeindeamt wurde bewusst auf die Energieeffizienz geachtet um langfristig Betriebskosten zu sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Durch die Sanierung und den Fenstertausch beim Gemeindeamt gibt es laut Energieausweis eine Einsparung im Wärme-und Energiebedarf von 214.9 kWh/m2 auf 75,4 kWh/m2. Dies sind nur zwei von vielen Einsparungspotenzialen“, berichtet VP-Bürgermeister Friedrich Fürst.


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