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MAUTHAUSEN. Am 24. Mai gegen 7.13 Uhr stürzte ein 29-jähriger Matrose aus Serbien von einem Schiff nach einer Kollision mit einem Pfeiler der Donaubrücke Mauthausen in die hochwasserführende Donau und ertrank.

Nach der Kollision mit einem Brückenpfeiler stürzte der 29-Jährige ins Wasser und ertrank. Symbolfoto: Weihbold

Der slowakische Schubverband mit einem linksseitig befestigten Schlepp fuhr gegen 7 Uhr aus dem Ennser Hafen und bog flussabwärts in die Hochwasser führende Donau ein. Dabei wurde der Schubverband durch den Wasserdruck etwas quergestellt und streifte rechtsseitig einen Pfeiler der Donaubrücke Mauthausen.

29-Jähriger stürzte über Reling und ertrank

Der 29-jährige Matrose, der gerade aus der Kabine ins Freie getreten war, stürzte durch den ruckartigen Anprall über die  nur 40 cm hohe Reling in das reißende Wasser. Laut Zeugenaussagen versuchte er noch, zum Ufer zu schwimmen. Nach kurzer Zeit verließen ihn jedoch die Kräfte und er ging unter. Die Donau hatte zu diesem Zeitpunkt nur rund 13 Grad, der 29-Jährige trug keine Schwimmweste. Der Schubverband wurde, nachdem er von der Besatzung wieder gekoppelt wurde, in Höhe des Hafens Au/Donau auf oberösterreichischer Seite am Havarieabsetzplatz geankert.


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