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MELK. Busfahrt endete früher als erhofft. In der Sterngasse gab es plötzlich kein Vor und kein Zurück mehr.

Foto: Blecha
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„Das sah ich noch nie“, sagte Ex-Stadtrat Herbert Blecha, der uns diesen Bericht zukommen ließ: „Am Heimweg von meiner Bewegungstherapie sah ich am Donnerstag um 11:20 Uhr von der St. Leopold-Brücke (Hubbrücke) aus in der Kremser Straße vor dem Hauptplatz einen riesigen Autobus stehen. Ich dachte mir, dass der Bus Touristen aussteigen lässt und dann in Richtung Linzer Straße wieder wegfährt. Doch plötzlich fuhr der Bus ein Stück retour, bog halblinks ein in die Sterngasse und fuhr weiter Richtung Rathausplatz. Meine Stopp-Schreiversuche hat der Buschauffeur nicht mehr gehört. Und so kam es, wie es kommen musste: Beim Gasthof 'Goldener Stern' war Endstation weil Gott sei Dank PKWs schräg parkten. Die Reiseleiterin und die Touristen stiegen aus und gingen Richtung Rathausplatz zum Stiftsaufgang Sechsergasse. Der Buschauffeur wollte ohne Einweiser zurückfahren und blieb nach einer Buslänge Retourfahrt stecken. Ich fragte den Buschauffeur ob das Navi ihn in die Irre geleitet hat. Er verneinte die Frage und sagte, obwohl er alle Tafeln wie Fußgängerzone, Gewichtbeschränkung etc. gesehen hat (der Poller war leider versenkt), bekam er von der Reiseleiterin den Auftrag dass der Bus in die Sterngasse einfahren soll, denn das ist der richtige Weg. Mit Hilfe der Feuerwehr, so wurde mir berichtet, konnte der Bus im Retourgang wieder die rettende Kremser Straße erreichen. Dieses sicherlich einmalige Erlebnis, ein riesiger Bus in der Sterngasse, habe ich mit dem Fotoapparat festgehalten.“


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