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Online Redaktion, 29.03.2019 14:02

MELK. August Brückler – bekannt aus den Melker Klassenzimmern und Kabarettbühnen – empfing vor Kurzem in der Pfarrkirche Melk die Diakonweihe.

Sabine Strelecky & Lisa Funiak
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August Brückler war über viele Jahre hinweg als Deutsch- und Religionslehrer am Stiftsgymnasium Melk tätig. Auf zahlreichen Theaterbühnen, er ist unter anderem Mitglied der Kabarettgruppe Firlefanz, stellt er regelmäßig sein schauspielerisches Talent unter Beweis. Nun wurde er zum ständigen Diakon geweiht. Er wird als solcher für den Pfarrverband Melk – St. Koloman wirken.

„Wenn Sie mich fragen, warum ich dieser Berufung gefolgt bin, wo doch angesichts schlimmer Vorfälle die Glaubwürdigkeit der kirchlichen Institution zurzeit am Boden liegt und die römische Kirche sich in einer schweren Krise befindet, möchte ich ehrlich antworten: Zum einen hoffe ich, dass wir aus diesen Fehlern lernen und erkennen, dass wir unsere Kirche in vielen Bereichen neu denken müssen. Zum anderen möchte ich gemeinsam mit allen Menschen, die offen für existenzielle Lebensfragen sind und nach neuen Worten und Bildern für das suchen, was wir seit Jahrtausenden Gott nennen, einige zarte Pflänzchen des Vertrauens in die gelebte jesuanische Frohbotschaft säen“, so August Brückler bei seiner Weihe.

Geweiht wurde Brückler von Weihbischof Anton Leichtfried – er strich in seiner Predigt die große Bedeutung des Diakonates heraus: „Der Diakon hat die Aufgabe, die Dimension der Diakonie in der Pfarre wach zu halten und in der Liturgie sichtbar zu machen. Das verdeutlicht sich zum Beispiel an zwei liturgischen Aufträgen des Diakons: Die Verkündigung des Evangeliums und die Sendung 'Gehet hin in Frieden'. Zugespitzt und kurz könnte man sagen: Der Diakon hat in der Messe das wichtigste Wort – das Evangelium – und das letzte Wort – die Sendung in die Welt.“


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