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Online Redaktion, 27.09.2019 08:33

MELK. Tabakdosen, Lampen, Haarföhns, Haushaltsartikel oder Telefone – der 1905 vom belgischen Chemiker Leo Hendrik Baekeland entwickelte Kunststoff Bakelit eroberte zu Beginn des vorigen Jahrhunderts viele Bereiche des Lebens. Ab den 60er-Jahren wurde dann Plastik verwendet und Gegenstände aus Bakelit verschwanden wieder von der Bildfläche.

Bei der Vernissage zur Ausstellung von Bakelit-Gegenständen in den Vitrinen in der Radiologie inMelk: Sammler Armand Nuschin (v. l.), die Radiologinnen Sonja Willinger und Astrid Niedermayer, VP-Bürgermeister Patrick Strobl und Grünen-Stadtrat Emmerich Weiderbauer. Foto: Stadt Melk / Franz Gleiß

Eine Ausstellung in den Vitrinen in der Radiologie im Gesundheits- und Bürozentrum in der Josef Adlmanseder-Straße zeigt nun einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsbereiche dieses heute in Vergessenheit geratenen Materials. Zur Verfügung gestellt hat die Exponate der private Sammler Armand Nuschin aus Wien. Die Gegenstände stammen aus ganz Europa. Besonders stolz ist er auf einen Morseapparat der Vorkriegszeit aus Japan. Zu sehen ist die Ausstellung ab sofort bis April 2020 während der Öffnungszeiten der Radiologie nicht nur für Patienten – sie ist für alle Besucher frei zugänglich. Im Frühjahr 2020 wird dann wieder die Stadt Melk eine Ausstellung in den als Public Museum genutzten Vitrinen in der Radiologie ausrichten.


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