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MELK. Derzeit werden 30 Corona-Patienten im Landesklinikum Melk behandelt. Auch eine zweite Station, die Bettenstation 3, wurde mittlerweile für die Behandlung der Covid-19-Patienten geöffnet. Andere niederösterreichische Kliniken werden nun ebenso auf Corona-Fälle vorbereitet. 

Foto: Bwag/Wikimedia
Foto: Bwag/Wikimedia

Das Landesklinikum Melk war vor wenigen Wochen zum Schwerpunkt-Zentrum für Corona-Infizierte erklärt worden. Der erste Covid-19-Patient wurde vor rund einer Woche überstellt. Mittlerweile werden laut Bernhard Jany, Sprecher der NÖ Landesgesundheitsagentur, 30 Corona-Patienten in Melk behandelt. Auch eine zweite Station, die bisher leerstehende Bettenstation 3, wurde nun für die Behandlung der Covid-19-Patienten geöffnet. Die Gesamtkapazitäten würden bei Komplettumsetzung in Melk bei 143 Patienten liegen, so Jany. 

Andere Kliniken werden vorbereitet

Die Landesgesundheitsagentur gab heute zudem bekannt, dass auch andere Spitäler auf Corona-Patienten vorbereitet werden. In jeder Gesundheitsregion wurde ein Klinikum zur Behandlung von Corona-Patienten definiert. „Grundlage für unser koordiniertes Vorgehen ist ein definierter Stufenplan, der uns in die Lage versetzt, unsere Kapazitäten den Erfordernissen entsprechend der Infektionsentwicklung anzupassen“, sagt der Leiter des Krisenstabs und Vorstand der NÖ LGA, Konrad Kogler. Im Hinblick auf die zu erwartende steigende Zahl an Covid-19-Fällen wurden nun in allen Regionen des Landes weitere Kliniken definiert, die in der Folge die Behandlung von COVID-19-Patienten übernehmen werden. Nach Abwägung aller medizinischen und strukturellen Gegebenheiten fiel die Entscheidung dabei auf die Landeskliniken in Hollabrunn, Lilienfeld, Neunkirchen und Waidhofen/Thaya. Zunächst werden die LK Lilienfeld und Neunkirchen den diesbezüglichen Betrieb aufnehmen. Die anderen Kliniken folgen gemäß Kapazitätsnotwendigkeiten in den nächsten Tagen.

37 Patienten in stationärer Behandlung

Mit Freitag, 20. März 2020, befinden sich in Niederösterreich 37 stationäre Covid-19-Patienten in Behandlung. Insgesamt können durch eine stufenweise Erhöhung der Kapazitäten bis zu 960 Patienten in den fünf Kliniken versorgt werden.


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