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NÖ.  Aufgrund personeller Engpässe mussten die soogut-Sozialmärkte ihren mobilen Verkauf mit den Haltestellen in Loosdorf, Melk, Mank und Petzenkirchen sowie der Betrieb in den soogut-Verkaufsstellen in St. Valentin und Waidhofen an der Ybbs eingestellt werden. Die Hauptstandorte in Amstetten, Heidenreichstein (m. Verkaufsstelle Horn), Mödling, St. Pölten, Stockerau, Ternitz und Tulln bleiben aber weiterhin geöffnet, allerdings werden Helfer gesucht.

soogut-Stockerau
soogut-Stockerau

In dieser besonderen Situation sind die Sozialmärkte von großer Bedeutung. Zahlreiche Menschen haben bereits ihren Job verloren. Existenzängste und Sorgen, sich das tägliche Leben nicht mehr leisten zu können, stehen auf der Tagesordnung. „Gerade jetzt wollen wir für unsere Kunden auch für Menschen, die sich in akuter finanzieller Not befinden, da sein und sie mit günstigen Lebensmitteln versorgen. Daher haben wir uns entschieden, unsere soogut-Märkte für all jene zu öffnen, die es brauchen. Außerdem möchten wir Menschen abseits der Risikogruppe aufrufen, uns im Geschäftsalltag, beim Regale schlichten und bei den Warenabholungen zu helfen“, umreißt der Geschäftsführer der soogut-Sozialmärkte Wolfgang Brillmann die aktuelle Situation.

Unregelmäßige Lieferung

Nach den Hamsterkäufen in Österreichs Supermärkten spürten die soogut-Sozialmärkte zunächst unregelmäßige Warenlieferungen. „Gegen Wochenmitte hin hat sich der Warenstrom stabilisiert und wir dürfen auch weiterhin auf die Kooperation mit den Handelsunternehmen, den Lebensmittelgeschäften und den regionalen Betrieben zählen“, so die Rückmeldungen aus den einzelnen Märkten. „Wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten, können wir versuchen die nun stark hereinbrechende Not zu lindern und für armutsgefährdete Menschen auch weiterhin den Zugang zu leistbaren Lebensmitteln aufrechtzuerhalten.“


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