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Online Redaktion, 28.11.2018 11:47

MELK. Die GVU-Verbandsversammlung hat das Budget für 2019 beschlossen. Gebührenerhöhung wird es keine geben. Zudem seien wichtige Schritte für die Zukunft gesetzt worden, verlautet der GVU.

GVU-Geschäftsführer Alois Hubmann (v. l.), VP-Bürgermeister Patrick Strobl und Verbandsobmann Martin Leonhardsberger Foto: GVU

Der größte Teil des GVU-Haushalts, rund 10,4 Millionen Euro, fließt in die Abfallentsorgung der 40 Gemeinden des Bezirkes. Die Kooperation der Verbandsgemeinden bringe Kostenvorteile, so der GVU: „Wir haben im Bezirk die niedrigsten Gebühren in Niederösterreich im Preis-Leistungsverhältnis. Seit 2006 und auch in den kommenden zwei bis drei Jahren bleiben die Müllgebühren gleich“, lässt Obmann Martin Leonhardsberger wissen. Der GVU ist auf Grund laufender Innovationen auch immer wieder Exkursionsziel für andere Verbände.

2019 wird in Pöchlarn neben der Caritas-Halle ein neues Sammelzentrum nach dem neuen Standard der „Wertstoffsammelzentren“ (WSZ) gebaut. Bei der verbandseigenen regionalen Übernahmestelle in Wörth sind Verbesserungen an der Bahn-Umladestation geplant. Auch eine Photovoltaikanlage wird errichtet. Für eine Wiederaufnahme der Kompostierung am eigenen Standort sind ebenso Mittel vorgesehen. Neben der Abfallwirtschaft ist die Abgabeneinhebung ein weiterer Vorzeigebereich des Verbandes. Auch in den Bereichen Datenschutzgrundverordnung, Internet und GIS und Online-Formulare hat der GVU Lösungen für die Gemeinden umgesetzt. Zur Vereinfachung der Verwaltung wurde zudem der Gemeindeverband für die Einhebung der Seuchenvorsorgeabgabe aufgelöst und die Aufgabe in den GVU eingegliedert. Melks VP-Bürgermeister Patrick Strobl wurde bei der Verbandsversammlung einstimmig in den Vorstand gewählt.


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