Leaderregion: 33 Gemeinden versammelt
SÜDLICHES WALDVIERTEL. Die 33 Mitgliedsgemeinden der Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau trafen sich vor Kurzem zur alljährlichen Generalversammlung.

Was im letzten Jahr in der Region geschaffen wurde und was die Zukunft bereithält, waren die zentralen Themen bei der Generalversammlung der Leaderregion Südliches Waldviertel – Nibelungengau im Gasthaus Böhm in Persenbeug. „Ohne Zusammenarbeit ist in Zukunft nichts mehr möglich. Für die nächste Förderperiode wollen wir jetzt schon die Grundlagen schaffen, um die besten Chancen für unsere Region zu erkennen“, eröffnete Leaderregions-Obmann Dieter Holzer gleich zu Beginn.
Interkommunale Zusammenarbeit
Konkret geht es darum, herauszufinden, wo eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Unternehmen und Institutionen möglich und sinnvoll ist. Leaderprojekte, die das bereits vorleben, sind etwa der Lebensweg, die „Lernende Region“ oder das Projekt „Lebenswertindex“. Geschäftsführer Thomas Heindl gab einen Überblick über die Leaderprojekte, die gerade umgesetzt werden, beziehungsweise schon abgeschlossen sind. Bisher wurden 77 Projekte im Auswahlgremium beschlossen.
Landesausstellung als Motor
„Wir haben so viele Projekte wie kaum eine Leaderregion in Niederösterreich. Die Landesausstellung in Pöggstall war ein besonders starker Motor für uns“, berichtete Heindl. In der aktuellen Förderperiode (2014-2020) sei trotzdem noch Budget für weitere Projekte vorhanden. Ideen dafür wurden auch gleich präsentiert – und zwar von „Waldviertel Tourismus“-Geschäftsführer Andreas Schwarzinger. Die Projekte „Naturerlebnis Waldviertel“ und „Rad- & Bike-Offensive Waldviertel“ zielen auf die touristische Wertschöpfung ab und sollen neue Zielgruppen ansprechen. Eine Studie zeigte nämlich eindeutig, dass vor allem die Natur die Besucher ins Waldviertel lockt.
Leader als Chance
„Leader gibt uns die Chance, etwas für die Region weiterzuentwickeln. Dafür sind wir sehr dankbar“, lobte Schwarzinger. Über die Aufgaben und aktuellen Aktionen der „enu“ sprach Mostviertel-Regionsleiter Ignaz Röster. Im Anschluss referierte Projektleiterin Beatrix Beneder (“V/Faktor“) über die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben.


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