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MELK. Die 20-jährige Finanzbeamtin Lisa Schasching aus Ybbsitz und der 22-jährige Elektriker Dominik Brankl aus Maria Taferl unterzeichneten den ersten Baurechsvertrag für ein Grundstück in der Lebzelterbreite.  

Vor dem ersten verkauften Baurechtsgrund in der Lebzelterbreite in Melk: Bürgermeister Patrick Strobl (v. l.), die Unterzeichner des Baurechtsvertrages Dominik Brankl und Lisa Schasching, Abt Georg Wil?nger und Stadtrat Adolf Salzer. Foto: Stadt Melk / Franz Gleiß

Das seit Dezember 2018 in Melk lebende Paar nutzt damit die vom Stift Melk seit heuer angebotene kostengünstige Lösung für einen Baugrund: Das Stift Melk vergibt auf einer Gesamtbaufläche von 22.000 Quadratmeter im ersten Schritt insgesamt 35 Baurechtsgründe mit einer Parzellengröße von 600 bis 640 Quadratmeter. Das Baurecht ist je nach Modell auf 60 oder 99 Jahre beschränkt und sieht einen jährlichen Zins von drei Euro pro Quadratmeter vor. Nach Ablauf der ersten 60 Jahre besteht die Möglichkeit, das Grundstück zu erwerben oder das Baurecht um weitere 39 Jahre zu verlängern. In diesem Fall geht nach Ablauf der neuen Frist das Grundstück in das Eigentum der Baurechtsnehmer über.

Leitungen werden verlegt

„Wir wissen, dass es für junge Menschen nicht einfach ist, in Melk ein Haus zu bauen“, so VP-Bürgermeister Patrick Strobl bei einer gemeinsamen Besichtigung des Grundstücks, „umso mehr freut es mich, dass gerade zwei junge Menschen den ersten Baurechtsvertrag unterzeichnet haben.“ Laut Gemeinderatsbeschluss muss nach dieser ersten Vertragsunterzeichnung mit dem Bau der Kanal- und Wasserleitungen begonnen werden. „Nächste Woche werden wir daher mit diesen Arbeiten beginnen. Das heißt, sie können noch heuer mit dem Hausbau beginnen“, so Strobl.


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