Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MELK. Die Stadtgemeinde Melk plant eine Mietförderung für Unternehmer, die sich neu in der Wachaumetropole ansiedeln. Außerdem will man ein Stadtmarketing installieren.

  1 / 2   Bürgermeister Patrick Strobl und Wirtschaftsstadträtin Ute Reisinger (beide ÖVP) stellten die Pläne bei einem Pressegespräch vor. Foto: Brandt

Die Stadt Melk will dem Leerstand in einigen Geschäftslokalen mit einem Förderpaket begegnen. So soll es künftig eine Mietförderung für Unternehmen geben, die sich in der Wachaumetropole niederlassen. „Wir haben uns verschiedene Ansiedlungskonzepte in Städten angesehen. Das Konzept aus Waidhofen an der Ybbs hat uns am meisten überzeugt“, berichtet Wirtschaftsstadträtin Ute Reisinger.

Mietförderung für drei Jahre

Konkret sollen den Neugründern im ersten Jahr 45 Prozent, im zweiten Jahr 30 Prozent und im dritten Jahr 20 Prozent der Mietkosten erstattet werden. „Wir wollen jedoch nicht die Mietpreise in die Höhe treiben“, betont Reisinger. Daher sei das Angebot auf maximal acht Euro pro Quadratmeter begrenzt.

10.000 Euro eingeplant

„Wir haben nicht mehr so viel Leerstand“, freut sich Bürgermeister Patrick Strobl. „Aber jedes Unternehmen ist ein Frequenzbringer“, so der Stadtchef weiter. Für heuer habe man daher 10.000 Euro im Budget für das Mietförderpaket reserviert.

„Marke Melk stärken“

Außerdem plant die Stadtgemeinde ein Stadtmarketing zu installieren. „Wir wollen die Marke Melk weiter stärken“, betont Bürgermeister Strobl. Schwerpunkt werde zwar die Innenstadt sein, die Arbeit des künftigen Stadtmarketings solle aber alle Katastralgemeinden miteinbeziehen. Strobl zufolge soll das Stadtmarketing mithelfen, die Aktivitäten von Wirtschaft, Kultur und Vereinen professionell zu vermarkten. Laut Bürgermeister soll es in eine eigene Gesellschaft ausgelagert werden. Voraussichtlich im Herbst will man sich auf Personalsuche begeben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden