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PÖGGSTALL. Seit Anfang 2015 steht Margit Straßhofer an der Spitze der Marktgemeinde. Tips bat die ÖVP-Politikerin zum Interview.

Bürgermeisterin Margit Straßhofer (Foto: Renate Troppko)
Bürgermeisterin Margit Straßhofer (Foto: Renate Troppko)

Tips:Was macht Pöggstall für Sie besonders lebenswert?

Straßhofer: Pöggstall wird aufgrund des milden Klimas und der vielen Sonnenstunden seit Generationen als das „Meran des Waldviertels“ bezeichnet und ist das historische Zentrum der Region. Lebenswert machen unsere Gemeinde die intakte Infrastruktur, ein reges Vereinsleben und eine völlig intakte und sehenswerte Landschaft. Das seit der NÖ Landesausstellung 2017 umfassend renovierte Schloss ist ein Magnet für Einheimische und Gäste.

Tips:Wie ist Ihre Gemeinde bislang durch die Corona-Krise gekommen?

Straßhofer: Bis heute wurden in unserer Gemeinde insgesamt zirka 750 bestätigte Fälle verzeichnet. Leider sind auch zwei Personen daran verstorben. Besonders zu erwähnen ist, dass wir seit beinahe einem Jahr an sieben Tagen die Woche mit Freiwilligen unsere Antigen-Teststraße in Pöggstall anbieten.

Tips:Wie geht es der Wirtschaft?

Straßhofer: Besonders erfreulich ist, dass unsere Betriebe die letzten beiden Jahre mit Bravour gemeistert haben. Dafür gebührt jedem einzelnen Unternehmer und allen Mitarbeitern, die ebenfalls all diese besonderen Umstände mitgetragen haben, Hochachtung. Der umfangreiche Branchenmix, den wir in unserer Heimat den Konsumenten bieten können, machte sich in diesen besonderen Zeiten bemerkbar. Die persönliche und trotzdem kontaktlose Betreuung der Kunden war und ist beispielgebend.

Tips:Wie sieht es aktuell mit Bauplätzen aus?

Straßhofer: Es gibt aktuell einige Baugründe und die Nachfrage ist nach wie vor sehr groß. Bedauerlich ist allerdings, dass es in unserer Gemeinde sehr viele Baulandreserven gibt, die allerdings nicht verkauft werden. Somit erschweren diese Grundstücksbesitzer auch den Zuzug.

Tips:Vor welchen Herausforderungen steht die Gemeinde?

Straßhofer: Eine besondere Herausforderung stellt die Betriebsgebietserweiterung dar, weil Gründe, die dafür geeignet wären, nicht veräußert und die Auflagen für eine Widmungsänderung immer komplizierter werden. Es gilt auch künftig, einen Balanceakt zwischen Ressourcenschutz und den aktuellen Bedürfnissen der Bevölkerung zu schaffen.


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