Vier Gemeinden planen gemeinsames Radwegenetz
EMMERSDORF/LOOSDORF/MELK/SCHOLLACH. Vier Gemeinden aus dem Raum Melk starten die Planung für ein gemeindeübergreifendes Radwegenetz, das speziell für Alltagsfahrten geeignet sein soll.

Das Land Niederösterreich investiert 100 Millionen Euro in den Ausbau der Radinfrastruktur. Ein erster Schritt wird laut Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden landesweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotenzial herausgefiltert und so genannten Potenzialregionen zugeordnet. „In diesen wird nun ein zusammenhängendes Radwegenetz geplant“, erklärt der Landesrat.
Schnellweg zwischen drei Gemeinden
Eine dieser Potenzialregionen ist Melk mit den Gemeinden Emmersdorf, Loosdorf, Melk und Schollach. Vertreter der vier Gemeinden trafen sich mit den zuständigen Landesabteilungen und dem Regionalen Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional, um gemeinsam den Planungsprozess zu starten. Teil der Planung wird auch eine Radschnellwegverbindung zwischen Emmersdorf, Melk und Loosdorf sein.
Wichtige Ziele besser erreichen
Beim Radbasisnetz handelt es sich um Radverkehrsanlagen, die speziell dem Alltagsradverkehr dienlich sind. Kurze Fahrten, wie etwa Einkaufswege, sollen verstärkt mit dem Rad zurückgelegt werden. Forciert wird auch die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel – wie etwa mit dem Fahrrad zum Bahnhof und weiter mit dem Zug. Ziel der NÖ Radförderung ist die Verbesserung der Erreichbarkeit von Arbeits- und Ausbildungsstätten, Freizeiteinrichtungen, Verkehrsknotenpunkten und Betriebsgebieten.


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