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"Photovoltaik-Innovationspreis“ für USC und Stadt Mank

Olivia Lentschig, 12.04.2022 14:16

MANK. Bei der Photovoltaik-Liga des Landes NÖ in St. Pölten wurde die USC-Photovoltaikanlage mit Fanbeteiligung als innovativstes Projekt im Mostviertel ausgezeichnet.  

Bei der Preisverleihung in St. Pölten (v.l.): Fußball-Legende Toni Pfeffer, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Bürgermeister Martin Leonhardsberger, Christoph Zeiss, Sigrid Wolf, Obman Wolfgang Ammerer, Andrea Groiß, Umwelt-Stadtrat Herbert Permoser, Geschäftsführer Herbert Greisberger (Energie- und Umweltagentur NÖ) und Philipp Hebenstreit. (Foto: Stadtgemeinde Mank)

Eine Abordnung von USC und Stadtgemeinde konnte die Auszeichnung im Panoramasaal der Hypo NÖ aus den Händen von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Fußball-Legende Toni Pfeffer und Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ in Empfang nehmen.

Über 100 PV-Module mit einer Leistung von 35kWp zieren seit Februar 2021 das Dach der USC Sportanlage und erzeugen so nachhaltigen Sonnenstrom. Damit einher geht eine CO2-Einsparung von rund 16,5 Tonnen pro Jahr sowie eine massive Senkung der Stromkosten. Mit einem Investment von 250 Euro konnten sich Fans und Gönner an der USC-Sonnenstromaktie beteiligen und erhielten im Gegenzug dafür eine Saisonkarte, Getränke- und Essensbons und wurden auf der USC-Sonnenstrom-Wand namentlich angeführt.

Diese Idee blieb auch vom Land NÖ nicht unentdeckt. Denn das Land und die Energie- und Umweltagentur NÖ haben 2022 erstmals die innovativsten Photovoltaik-Projekte im Rahmen der „PV-Liga“ ausgezeichnet. Umwelt-Stadtrat Herbert Permoser sorgte für die Einreichung des Projektes, mit dem die e5-Gemeinde Mank auch über ein Bürgerbeteiligungsprojekt verfügt. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, der selbst „Aktionär“ der USC-Sonnenstromaktie ist, freute sich bei der Preisverleihung mit der Manker Abordnung: „Vor zehn Jahren haben wir mit der PV-Liga begonnen, um motivierte Sonnengemeinden vor den Vorhang zu holen. Mittlerweile ist die Stromerzeugung aus der Photovoltaik kaum mehr wegzudenken. Unser Ziel ist es bis 2030 die Stromerzeugung aus der Photovoltaik zu verzehnfachen und die NÖ Gemeinden leisten dabei einen wesentlichen Beitrag. Gerade die innovativen Projekte, die heuer erstmals ausgezeichnet wurden, bringen uns den PV-Zielen näher.“

Höchst erfreut über die Auszeichnung ist man naturgemäß beim USC. Obmann Wolfgang Ammerer sagte: „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für uns. Gleichzeitig zeigt es, dass Anstrengungen und innovative Ideen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht unbeachtet bleiben. Es freut uns sehr!“ Bürgermeister Martin Leonhardsberger ergänzte: „Als eine der Top-10-Umweltgemeinden in NÖ freuen wir uns mit dem USC über diese Auszeichnung. Sie ist Motivation für unsere nächsten PV-Projekte bei Wasserwerk, Kläranlage und Vereinshaus.“

„Hinter dem Photovoltaik-Erfolg steckt viel Mundpropaganda, denn Photovoltaik kann ansteckend sein: Wir merken, wenn in einer Gemeinde ein PV-Projekt realisiert wird, folgen in kürze weitere PV-Anlagen“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.


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