Mank setzt auf neue Mobilitätsangebote
MANK. Für das Stadtentwicklungsprojekt Molkereiareal arbeitet die Stadtgemeinde Mank gemeinsam mit der Donauuniversität Krems und der Wohnbaugenossenschaft Gedesag neue Möglichkeiten der Mobilität aus.

Im Rahmen der NÖ Wohnbauforschung werden in Mank derzeit neue Mobilitätsangebote für Wohnbauten entwickelt, „Mank ist die Stadt der kurzen Wege und der umweltschonenden Ortsentwicklung – wir wollen auf dem Molkereiareal auch neue Mobilitätsangebote schaffen“, so Bürgermeister Martin Leonhardsberger (ÖVP). Das Gebiet liegt nur 400 Meter vom Zentrum entfernt und ist daher bestens für Fuß- und Radweganbindungen geeignet. Am Areal selbst ist ein beruhigtes Wegenetz mit Vorrang für Fußgänger und Radfahrer geplant, PKWs werden an den Rand verlagert. Die Stellplätze für PKWs sollen von bisher zwei auf einen pro Wohneinheit reduziert werden.
Workshop zur Ideenfindung
Dafür sollen alternative Mobilitätsangebote wie E-Carsharing oder E-Lastenräder angeboten werden. Eine Vielzahl an weiteren Punkten wie Einkaufstrolleys, digitale Infotafeln zu Öffi-Abfahrtszeiten, Schnuppertickets, smarte Fahrradboxen und vieles mehr wurden bei einem Workshop besprochen und auf die Machbarkeit geprüft.
Infoblatt für Zuzügler
Als erste Maßnahme wurde von der Gemeinde ein Infoblatt für alle Neuzuzügler gestaltet, in dem die bestehenden alternativen Mobilitätsangebote zusammengefasst sind, Diese reichen vom E-Carsharing über Öffis bis hin zu Radwegen und Radl-Rikscha. Geplant sind außerdem ein e-Fahrtendienst sowie ein Mitfahrbankerl.


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