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MOLLN/BEZIRK KIRCHDORF. Der Imkerberuf wird nicht einfacher, Klimaveränderungen und Schädlingsbefall setzen den Bienen zu. Dennoch gibt es einige professionelle Imkereien im Bezirk Kirchdorf – eine davon ist die Bio-Imkerei Russmann in Molln, die Tips besuchen durfte.

Gerhard Russmann am Bienenstock Foto: jweiermair
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500 Bienenvölker – das entspricht rund 25 Millionen Bienen – produzieren für die Bio-Imkerei Russmann das kostbare Lebensmittel.

Gerhard und Christa Russmann sowie Tochter Eva Russmann, die mittlerweile Betriebsführerin ist, hoffen auf einen ertragreichen Sommer, denn die Nachfrage nach ihrem Bio-Honig ist groß. Das „Bio“ in Bio-Honig verdankt sich einigen Kriterien: Dazu gehören die Lagerung des Honigs in Edelstahlbehältern, die schonende Verflüssigung und die Behandlung von Bienenkrankheiten mit natürlichen Mitteln.

Besonders wichtig ist, dass Honig und Wachs völlig rückstandsfrei von chemischen Stoffen sein müssen. Die Bienenstöcke werden nicht bei intensiv genutzten Wiesen, sondern in naturbelassener Umgebung aufgestellt. „Ein vielfältiges Pflanzenangebot ist für die Gesundheit der Biene förderlich und macht den Honig geschmacksintensiv“, erklärt Christa Russmann.

Herausforderung

Die Imkersleute aus Molln stehen voll hinter dem Bio-Konzept und können sich über dementsprechenden Erfolg freuen. Der Imkerberuf bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich: „Ein Berufsimker muss Idealist sein, weil man sehr wetter- und klimaabhängig ist und eine 40-Stunden-Woche in der Hochsaison nicht möglich ist“, so Christa Russmann.


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