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MONDSEELAND. Die Initiative „Mondsee hilft“ ist eine Gruppe um Integration von Asylwerbern und Flüchtlingen bemühter Ehrenamtlicher. Sie zeigt sich zunehmend besorgt über die Verschärfungen in der Asylpolitik und bringt dies in einem offenen Brief, der von beinahe 200 weiteren Bürgern des Mondseelandes unterzeichnet wurde, zum Ausdruck. Der Brief wendet sich an die Bürgermeister des Mondseelandes und die oberösterreichische Landesregierung mit der Bitte, sozusagen „von unten“, in ihrem politischen Einflussbereich auf die Einhaltung von Menschenrechten und Flüchtlingskonvention zu pochen. 

Erste Überreichung an den Bürgermeister der Gemeinde Tiefgraben, Bürgermeister Johann Dittlbacher sagte Unterstützung zu. Foto: Manger

Der Brief wird den Bürgermeistern persönlich überreicht . Die Vertreter von „Mondsee hilft“ äußern dabei ihre Bedenken zu Einstellung und Vorgangsweise der Regierung im Asylverfahren. Seit geraumer Zeit gebe es nur mehr negative Bescheide. Dazu werden bei der Übergabe auch fragwürdige Gutachten  und Argumentationen in den Bescheiden, insbesondere zu Afghanistan, mit den Bürgermeistern diskutiert.

Einige Unternehmer des Mondseelandes, die durch die Einstellung von jungen Asylwerbern als Lehrlinge und durch Beschäftigung als Saisonniers positive Erfahrungen gemacht haben, sind von der Politik brüskiert und haben den Brief unterzeichnet. Integrationswillige, angehende Fachkräfte würden der Wirtschaft als wertvolle Arbeitskraft entzogen, dies sei ein in Zeiten von zunehmenden Fachkräftemangel wirtschaftspolitisch zu hinterfragendes Vorgehen.


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Gastuser
Gastuser
05.03.2018 13:53

LOL

Gleich 200 Menschen des Mondseelandes ;)