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BEZIRK FREISTADT. Im siebten und letzten Teil der Infoserie „Unser Essen – (k)eine Klimasünde“, gemeinsam mit dem Energiebezirk Freistadt (EBF), geht es um unsere Nahrung der Zukunft. Egal ob Algen oder Insekten, es ist gewiss, dass sich unsere Ernährungsweise über kurz oder lang ändern wird.

Weltweit gibt es 1.800 essbare Insektenarten. Foto: Koldunova Anna/Shutterstock.com
Weltweit gibt es 1.800 essbare Insektenarten. Foto: Koldunova Anna/Shutterstock.com

In Zeiten der steigenden Weltbevölkerung und Ressourcenverknappung bedarf es einer Änderung der aktuellen Ernährungsgewohnheiten, um auch in Zukunft die Menschheit ernähren zu können.

Algen am Speiseplan 

Eine Hoffnung scheint aus dem Meer zu kommen: Algen. Gesundes MeeresgemüseDenn die Pflanzen aus dem Meer sind außerordentlich nährstoffreich und übertreffen beim Vitamin- und Mineralstoffgehalt viele Landpflanzen. Das Meeresgemüse enthält beachtliche Mengen an hochwertigem Eiweiß und reichlich Ballaststoffe – gleichzeitig liefert es wenig Fett und Energie. In den asiatischen Küstenländern Algen schon seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan.

Insekten zum Snacken

Um auch den Bedarf an tierischen Proteinen zu decken, bedarf es eines Wandels in unserer bisherigen Ernährung, denn die Fleischproduktion bringt unseren Planeten immer mehr an seine Grenzen. Eine nachhaltige und umweltschonende Alternative zu tierischen Proteinen bietet daher der Konsum von Insekten. Denn Insekten sind wahre Effizienzwunder und schonen die Ressourcen sowie das Klima.

Als wechselwarme Sechsbeiner passen sie sich an die Außentemperatur an, wodurch sie weniger Energie in Form von Futtermittel und Wasser als etwa Säugetiere benötigen. Um ein Kilogramm Insekten zu produzieren, werden rund zwei Kilogramm Futtermittel benötigt – im Vergleich dazu benötigt ein Rind zwischen 12 bis 16 Kilogramm.

Weniger Emissionen und weniger Abfall bei der Zucht

Weiters können bei Insekten 90 Prozent des Tieres verzehrt werden, bei Säugetieren sind es meist unter 50 Prozent. Durch die Zucht, die deutlich weniger Platz benötigt, entstehen außerdem viel weniger THG-Emissionen sowie Abfall. Weltweit existieren rund 1.800 essbare Arten und für etwa 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt – vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika – gehören Insekten fest auf den Speiseplan.


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