Schneller als die Polizei erlaubt - Rallyepilot Roßgatterer mit der Polizei am Red Bull Ring
NEUMARKT. Begonnen hat die Reise nach Spielberg mit der Teilnahme an einem von der Polizei ausgeschriebenen Gewinnspiel unter dem Motto: „Die Polizei bringt dich auf die Überholspur - sei unser Testpilot“.Da es als Rallye-Pilot nur bedingte Möglichkeiten gibt, seine fahrerischen Fähigkeiten zu trainieren, kam die Benachrichtigung vom Bundesministerium für Inneres, mit der Polizei ein Fahrtraining absolvieren zu können, für das Mühlviertler Rallye-Ass Martin Rossgatterer sehr gelegen.

Als fahrbarer Untersatz diente ein KTM X-Bow mit 320 PS, der von KTM zur Verfügung gestellt wurde. Nach einer kurzen Einweisung ging es mit Vollgas auf die Strecke. Neben dem coolen Fahrerlebnis gab es auch die Möglichkeit hinter die Kulissen der modernen Polizeiarbeit zu schauen. „Es ist schon faszinierend, was so alles hinter der Polizeiarbeit steckt und vor allem wie viele individuelle Entwicklungsmöglichkeiten den Beamten geboten werden“, berichtet „Rossi“.
Auf der Ideallinie zur nächsten Rallye
Nach dem Wahnsinnserfolg bei der Mühlstein-Rallye im August wurde sofort an einem neuen Projekt gebastelt. Die Herbst-Rallye in Dobersberg am 20. Oktober wird für den rasenden Mühlviertler der Saisonabschluss hinterm Lenkrad. Als Einsatzfahrzeug kommt dieses Mal ein Mitsubishi Lancer EVO 5 aus dem Hause rigler_racing zum Einsatz. „Es freut mich besonders, dass ich mit Gerald Rigler zusammenarbeiten darf, vor allem weil er mir mit Rat und Tat zur Seite steht und ich von seiner Erfahrung profitieren kann.“
Alte Liebe
2015 pilotierte „Rossi“ genau dieses Auto, damals noch im Besitz von Home of Motorsport, in Deutschland bei der Osterrallye zum Klassensieg und konnte sich zusätzlich zum schnellsten Ausländer küren.


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