Lehrreiche Rallye für Rossgatterer
BEZIRK FREISTADT. Martin Rossgatterer bestritt bei der 34. Lietz Sport Jännerrallye 2019 mit einem Mitsubischi Lancer Evo V seine erste Rallye auf Schnee und Eis und fuhr, trotz Ausfall in der neunten Sonderprüfung, sensationelle Zeiten ein.

Der Newcomer aus Neumarkt zeigte gleich zu Beginn enorme sportliche Motivation und legte am Shakedown eine Bestzeit der Nicht-R5-Fahrzeuge hin. Zur großen Überraschung für ihn und vieler seiner Rallyekollegen ging es am Freitag bei den ersten Sonderprüfungen in der gleichen Tonart weiter. Leider verlor er bei den Nachtsonderprüfungen in Schönau aufgrund der angelaufenen Frontscheibe und einem damit verbundenen Blindflug durch das nächtliche Schneetreiben einiges an Zeit.
Vertrauen ins Auto
Mit völlig neuem Setup und dem Versuch, die verlorene Zeit wieder gut zu machen, starteten Rossgatterer und Hahn am Samstag früh in die 9. Sonderprüfung. „Die ersten Kurven waren der Wahnsinn. Wir waren kaum quer, konnten richtig Schwung aus den Kurven mitnehmen und hatten großes Vertrauen in das Auto“, sagt Rossgatterer.
Im Tiefschnee stecken geblieben
Leider bremste er dann in einer Kurve zu spät an und verpasste somit die Ideallinie. Der Mitsubischi kam zwar nur zwei Meter von der Straße ab, konnte aber, trotz jeglicher Versuche, aufgrund des tiefen Schnees nicht mehr zurück auf die Straße befördert werden.
Positiv in die Zukunft
„Rallyefahren soll für mich trotz der schwierigen Wetterbedingungen eine Sportart bleiben. Ich könnte mich nicht damit zufrieden geben, die Sonderprüfungen nur schlicht abzufahren und auf Ausfälle der vorderen Platzierungen zu warten. Nichtsdestotrotz werde ich mir diese Erfahrung mitnehmen und ganz bestimmt daraus lernen.“ Auf jeden Fall zeigte das Team Rossgatterer und Hahn am ersten Renntag, dass sie sehr wohl mit den alten Hasen der Szene mitmischen können. Die beiden Newcomer nehmen sich dies als positiven Antrieb für zukünftige Projekte im Rallyesport mit.


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