Fahrplan-Verbesserungen zugesagt
NEUMARKT. Der neue Fahrplan des OÖVV (Oberösterreichischer Verkehrsverbund) war Auslöser von Diskussionen. Unter anderem war die Gemeinde Neumarkt mit der neuen Regelung nicht einverstanden.

Deshalb forderten Bürgermeister Christian Denkmaier und Amtsleiter Hans Winkler die pendlerfreundlichere Postbus-Fahrplangestaltung für Neumarkt, Matzelsdorf und Götschka ein. Des Weiteren deponierten die Gemeindeverantwortlichen bei diesem Runden Tisch nachdrücklich den Wunsch nach einer frühzeitigen Einbindung von Pendlern und Gemeindevertretern bei beabsichtigten Fahrplanänderungen. Die Vertreter des Verkehrsverbundes und des Landes OÖ waren zwar nicht bereit, konkrete Fahrplanänderungen in Aussicht zu stellen. Immerhin gab es aber die verbindliche Zusage, dass bis spätestens Mitte Februar Nachbesserungen bei der Fahrplangestaltung präsentiert werden, insbesondere bei der für die Pendler sehr wichtigen, aber gestrichenen 6-Uhr-Verbindung.
Bundesrat Michael Lindner unterstützt Denkmaier bei seiner Initiative, die öffentliche Verkehrsanbindung entlang der S10 nicht zu verschlechtern: „Wir müssen mittel- und langfristig mehr Menschen zu öffentlichen Verkehrsmitteln bringen. Das geht nur mit besseren und nicht mit schlechteren Verkehrsverbindungen. Die Verschlechterungen einzelner Verbindungen zwischen Lest und Neumarkt-Götschka mit dem neuen Fahrplan sind daher nicht zu akzeptieren.“
„Um solche Verschlechterungen in Zukunft zu verhindern, müssen Gemeinden und PendlerInnen frühzeitig in die Fahrplangestaltung eingebunden werden – vor allem bei der geplanten Neuausschreibung der Buslinien im heurigen Jahr. Denn gerade jene, die öffentliche Verkehrsmittel benützen, dürfen nicht beschränkt, sondern müssen unterstützt werden“, fordern Lindner und Denkmaier abschließend.


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