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OBERNDORF. Mit einem abwechslungsreichem Programm wurde am vergangenen Wochenende das 20jährige Jubiläum von Esperanza gefeiert. Zahlreiche Gäste, darunter auch viele Ehrengäste, kamen zum Esperanza-Hof am Zandlberg um mit Leiterin Martina Kotzina, ihrem Team und den Kindern und Jugendlichen, zu feiern. 

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Im Zuge des offiziellen Festaktes begrüßte Martina Kotzina, Gründerin und Leiterin des erstes Zentrum für tierunterstützte Pädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe, die anwesenden Festgäste. Unter ihnen Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin für die Bereich Gesundheit, Soziales und Jugendwohlfahrt (SPÖ), Landtagsabgeordneten Anton Erber (ÖVP), Oberndorfs Bügermeister Walter Seiberl (ÖVP), Bezirkshauptmann Stellvertreter Christian Pehofer, die Vermieter des Hofes Theresia und Rudolf Hauer sowie alle (ehemalige) Kinder und Jugendlichen, ihr Team, ehemalige Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Kollegen aus anderen Einrichtungen sowie Nachbarn und Unterstützer von Esperanza.

Eröffnende Worte und Gratulationen

Der Festakt wurde durch ein Programm, das mit den Jugendlichen erarbeitet wurde, gestaltet. „Lassen Sie es einfach auf sich wirken, mit welcher Freude die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern dieses Fest vorbereitet haben“, so Kotzina während ihrer Ansprache.

Das musikalische Programm gestaltete die hauseigene Band Living Room. Kotzina dankte ihren Mitarbeitern, die den Traum von Esperanza und die Visionen teilen. Auch Bürgermeister Walter Seiberl gratulierte zu der Arbeit in den den vergangenen 20 Jahren, in denen am Hof viel erreicht, bewegt, umgestaltet und neu gebaut wurde.

„20 Jahre Esperanza bedeuten 20 Jahre Engagement und Empowerment für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen“, zeigte sich Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) beeindruckt von Österreichs erstem Zentrum für tierunterstützte Pädagogik. „Ich freue mich über die Gelegenheit seitens des Landes Niederösterreich dafür Danke zu sagen und zum Jubiläum zu gratulieren“, sagte die Landesrätin, die zudem begeistert von den Darbietungen der Jugendlichen und den PädagogInnen war.

20 Jahre in denen viel entstand

Seit 20 Jahren gibt es den Green Care Betrieb in Oberndorf an der Melk. Die Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit in der tierunterstützten Pädagogik sind in das neue Raumnutzungskonzept eingeflossen. Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt „Umsetzung eines neuen Nutzungs- und Raumkonzeptes für Esperanza“ zur Förderung ausgewählt. Bei der Neugestaltung der Außenanlagen und Stallungen konnte die LEADER-Region unter die Arme greifen. „In den ursprünglichen Stallungen haben wir weder Strom noch Licht gehabt. Jetzt haben wir einen modernen Offenstall, wo alle Tiere einen eigenen Bereich haben und ständig auf Koppeln gehen können. Hier können wir unseren Kindern und Jugendlichen zeigen, wie gehe ich mit Verantwortung über andere Lebewesen um“, berichtet Martina Kotzina über die Verbesserungen nach dem Umbau im Zuge des LEADER-Projektes.


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