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TRIENT. Tragödie in Italien: Eine 39-jährige Frau starb am 4. Mai 2025 im sechsten Monat ihrer Schwangerschaft innerhalb weniger Stunden. Sie erlag den Folgen einer aggressiven Escherichia-coli-Infektion. Auch ihr ungeborenes Kind konnte nicht gerettet werden.

Symbolbild: Yakobchuk Olena/stock.adobe.com
Symbolbild: Yakobchuk Olena/stock.adobe.com

Die Frau hatte zuvor plötzlich starke Schmerzen, hohes Fieber und allgemeines Unwohlsein entwickelt. Ihr Zustand verschlechterte sich so rasch, dass Rettungsdienste sofort alarmiert werden mussten. Trotz der schnellen medizinischen Versorgung kam jede Hilfe zu spät.

Autopsie zeigt unaufhaltsamen Verlauf

Berichten zufolge machte das Krankenhauspersonal keine Fehler. Die verabreichten Antibiotika zeigten keine Wirkung. Laut Autopsiebericht löste die Infektion einen extrem schnellen septischen Schock aus, der tödlich verlief. Als wahrscheinliche Infektionsquelle wurde ein kontaminiertes Huhn identifiziert, das entweder verzehrt oder während der Zubereitung berührt wurde. Ob die Infektion durch den Verzehr oder den bloßen Kontakt entstand, konnte nicht abschließend geklärt werden. Experten betonen, dass solche aggressiven Infektionen äußerst selten sind, aber in besonders anfälligen Situationen wie einer Schwangerschaft lebensbedrohlich sein können.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Die Staatsanwaltschaft führt weiterhin Ermittlungen, um die Infektionskette genau nachzuvollziehen. Untersucht wird unter anderem, woher das kontaminierte Huhn stammte und wie die bakterielle Kontamination erfolgt sein könnte. Sollte keine neue Spur gefunden werden, könnte das Verfahren eingestellt werden. Bisher gibt es keine Hinweise auf Fehlverhalten der behandelnden Ärzte.

Hinterbliebene Familie und Unterstützung

Die Frau hinterlässt ihren Ehemann und zwei Kinder. Die Familie lebt in Bolognano, einem Ortsteil von Arco in der Provinz Trient. Nach diesem tragischen Verlust wurde eine Spendenaktion eingerichtet, um die Kinder finanziell zu unterstützen und ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.


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