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Schwerer Skiunfall in der Steiermark: Sechsjähriger stürzt über Pistenrand und kämpft um sein Leben

Tips Logo Thomas Leitner, 30.12.2025 22:35

STEIERMARK. Ein harmloser Skitag endet dramatisch: In der Steiermark stürzt ein sechsjähriger Bub bei hoher Geschwindigkeit über den Pistenrand. Das Kind erleidet schwere Kopfverletzungen und wird per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
 

Sechsjähriger stürzt schwer beim Skifahren (Foto: photalo/stock.adobe)
Sechsjähriger stürzt schwer beim Skifahren (Foto: photalo/stock.adobe)

Dienstagvormittag, 30. Dezember 2025, wird der Winterspaß auf der Skipiste jäh unterbrochen. Gegen 10.15 Uhr ereignet sich im Skigebiet Tockneralmlift in der Krakauebene ein schwerer Skiunfall mit einem Kind. Ein sechsjähriger Bub aus dem Bezirk Murau ist auf dem sogenannten FIS-Hang talwärts unterwegs, als es zur Katastrophe kommt.

Sturz bei hoher Geschwindigkeit

Der Bub trägt einen Skihelm und soll laut Angaben anderer Skifahrer mit hoher Geschwindigkeit gefahren sein. Aus bislang ungeklärter Ursache verliert das Kind plötzlich die Kontrolle, kommt zu Sturz und rutscht ungebremst über den Pistenrand hinaus. Abseits der präparierten Strecke endet die Fahrt in schneelosem Gelände. Dort bleibt der Sechsjährige bewusstlos liegen und zieht sich schwere Kopfverletzungen zu.

Zufällige Entdeckung rettet Leben

Zum eigentlichen Sturzgeschehen gibt es keine unmittelbaren Augenzeugen. Das verletzte Kind wird kurze Zeit später von einer Skifahrerin entdeckt. Der Bub ist bewusstlos und nicht ansprechbar. Umgehend setzt sie die Rettungskette in Gang. Innerhalb kürzester Zeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um dem schwer verletzten Kind zu helfen.

Hubschrauber bringt Kind ins Krankenhaus

Die Bergung erfolgt durch die Pistenrettung mittels Akia bis zum Hubschrauberlandeplatz. Anschließend wird der Sechsjährige mit dem Rettungshubschrauber Alpin 1 in das UKH Klagenfurt geflogen. Dort wird das Kind intensivmedizinisch versorgt.

Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Hinweise auf eine Zweitbeteiligung liegen nicht vor, ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden. Die genaue Ursache des Sturzes ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.

 


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