80.000 Bäume gegen die Hitze: Schwarzenegger-Projekt macht Portugals Wälder wieder stark
PORTUGAL. Nach verheerenden Bränden entsteht in Südportugal neue Hoffnung: 80.000 Bäume sollen eine extrem trockene Region widerstandsfähig machen – unterstützt von Arnold Schwarzeneggers Klimainitiative.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Arnold Schwarzenegger für einen pragmatischen Zugang zum Klimaschutz. Statt großer Worte setzt seine Climate Initiative auf konkrete Projekte mit messbarer Wirkung. Eines davon entsteht derzeit in Südportugal – einer Region, die vom Klimawandel besonders hart getroffen ist.
Nach dem Inferno: Ein Wald beginnt neu
Nach einem massiven Waldbrand lag eine rund 20 Hektar große Fläche brach. Extreme Trockenheit, ausgelaugte Böden und zunehmende Bodenerosion machten klassische Aufforstung nahezu unmöglich. Dennoch wurden genau hier 80.000 junge Bäume gepflanzt – als klares Zeichen, dass selbst unter schwierigsten Bedingungen neue Wälder entstehen können.
WWF Portugal bringt System in die Aufforstung
Den entscheidenden Impuls lieferte die Zusammenarbeit mit WWF Portugal. Statt isolierter Maßnahmen wurde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, bei dem Bodenbeschaffenheit, Wasserhaushalt und Pflanzen als zusammenhängendes System gedacht werden. Ziel war es, eine langfristig stabile und widerstandsfähige Landschaft zu schaffen, die künftigen Extremwetterereignissen besser standhält.
Hightech für die Natur: Wasser als Überlebensgarant
Eine Schlüsselrolle spielt dabei das biologisch abbaubare Granulat Polygrain von Green Legacy. Das Material speichert mehr als das 200-Fache seines Eigengewichts an Wasser und Nährstoffen und gibt diese kontrolliert an die Wurzeln ab. So können Trockenperioden von bis zu zwölf Wochen überbrückt werden – ein entscheidender Vorteil in einer der trockensten Regionen Europas.
Das Projekt gilt als Teil der Climate Action Stories der Schwarzenegger Climate Initiative und zeigt, wie moderner Klimaschutz aussehen kann: konkret, skalierbar und sofort wirksam. Die Aufforstung in Portugal dient damit nicht nur der Region selbst, sondern auch als Vorbild für ähnliche Projekte in anderen vom Klimawandel betroffenen Gebieten.
„Als österreichisches Startup sind wir stolz darauf, Teil eines so richtungsweisenden Projekts zu sein. Es zeigt, dass wirksamer Klimaschutz dort entsteht, wo Praxis, Partnerschaften und Innovation zusammenkommen – und Lösungen nicht nur geplant, sondern umgesetzt werden“, sagt Antonio de Vall, Geschäftsführung Green Legacy.
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