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SALZBURG. Ein Skitag in Sportgastein endete am Dienstag in einer Katastrophe: Ein zwölfjähriges Kind wurde von einer Lawine erfasst und starb trotz intensiver Reanimation noch am Unfallort.

Kind stirb in Sportgastein unter Lawine (Foto: Stockhausen/adobe.stock)
Kind stirb in Sportgastein unter Lawine (Foto: Stockhausen/adobe.stock)

Ein sonniger Skitag im Salzburger Land endete am Dienstag in einer unvorstellbaren Tragödie. Im beliebten Skigebiet Sportgastein löste sich am Mittag ein tödliches Schneebrett. Für ein zwölfjähriges Kind aus Tschechien kam jede Hilfe zu spät, obwohl die Retter bis zur Erschöpfung um sein Leben kämpften.

Tödliche Gefahr im freien Skiraum

Gegen 13 Uhr erreichte der Notruf die Einsatzkräfte: Ein Lawinenabgang im Bereich zwischen den Stützen sieben und acht der Goldbergbahn. Das Unglück geschah abseits der gesicherten Pisten, im sogenannten freien Skiraum. Ersten Informationen zufolge war das Kind in Begleitung einer Gruppe unterwegs, als sich die Schneemassen lösten. Die Ermittlungen der Behörden müssen nun klären, ob die Skifahrer das Schneebrett selbst ausgelöst haben, während sie in den Hang einfuhren.

Verzweifelter Kampf um ein junges Leben

Die Bergrettung Bad Gastein und Notärzte waren binnen Minuten vor Ort. Tatsächlich gelang es den Helfern, das Kind unter den Schneemassen zu finden und auszugraben. Sofort wurde mit der Reanimation begonnen. Ganze 45 Minuten lang gaben die Einsatzkräfte alles, um das Herz des Zwölfjährigen wieder zum Schlagen zu bringen. Doch die Verletzungen waren zu schwer oder die Zeit unter dem Schnee zu lang – der Notarzt konnte am Ende nur noch den Tod feststellen.

Ein schwarzer Dienstag für Gastein

Die Trauer im Tal ist riesig. Die Gasteiner Bergbahnen zeigten sich tief betroffen und arbeiten eng mit der Alpinpolizei zusammen, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Besonders bitter: Nur kurz vor diesem tödlichen Zwischenfall hatte bereits ein Snowboarder im selben Gebiet eine Lawine ausgelöst, kam jedoch mit dem Schrecken davon. 


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