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Infrastrukturprojekt Kapfenberg: Modernisierung des Verkehrsknotens schreitet voran

Tips Logo Thomas Leitner, 09.02.2026 19:15

STEIERMARK. In Kapfenberg beginnt eine neue Ära der Mobilität. Der Rückbau der alten Parschlugerbrücke macht Platz für ein innovatives Verkehrskonzept, das Effizienz und moderne Lebensqualität verbindet.

Die Parschlugerbrücke wurde mittlerweile abgetragen (Foto: Land Steiermark A16)
Die Parschlugerbrücke wurde mittlerweile abgetragen (Foto: Land Steiermark A16)

Mit dem planmäßigen Abtrag der knapp 100 Meter langen und 67 Jahre alten Parschlugerbrücke wurde in dieser Woche ein markanter Meilenstein des regionalen Großbauvorhabens erreicht. Rund 16,6 Millionen Euro fließen in die strategische Zusammenlegung der B 116 (Leobener Straße) und der L 138 (Parschlugstraße). Verkehrslandesrätin Claudia Holzer zeigt sich optimistisch, dass die Verkehrsfreigabe wie projektiert spätestens im März 2027 erfolgen kann. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf den Rückbau eines 1,2 Kilometer langen Abschnitts der alten Trasse sowie umfangreiche Vorbereitungen für die kommende Infrastruktur.

Neue Wegeführung und effiziente Verkehrsleitung

In der aktuellen dritten Bauphase, die bis September dieses Jahres anberaumt ist, profitieren Verkehrsteilnehmer bereits von der neuen Streckenführung. Der Verkehrsfluss wird über die bereits zusammengelegte Trasse der B 116 Neu geleitet. Während die alte Bundesstraße zwischen dem Anschluss Schirmitzbühelstraße und der L 138 gesperrt bleibt, gewährleistet die neue Verkehrsführung eine Entflechtung der Pendlerströme. Dieser Schritt ist essenziell, um den städtischen Raum langfristig von Lärm und Abgasen zu entlasten.

Ausblick auf Brückenneubau und Lärmschutz

Der Fokus der kommenden Monate liegt auf der weiteren Dekonstruktion und dem gleichzeitigen Neuaufbau. Projektleiter Stefan Schlögl kündigt für April den Abtrag der Deuchendorferbrücke an. Parallel dazu entsteht ein moderner Kreisverkehr in Deuchendorf, während das bestehende Pendant in Hafendorf saniert wird. Besonders wichtig für Anwohner: Der Bau neuer Lärmschutzwände und einer dedizierten Geh- und Radwegbrücke unterstreicht den Service-Charakter des Projekts für alle Verkehrsteilnehmer.

Nachhaltige Stadtentwicklung durch Leitungsausbau

Hinter den Kulissen des Straßenbaus wird zudem die Versorgungssicherheit der Region gestärkt. Die Fortführung wichtiger Leitungsbauten für Fernwärme, Strom und Wasser sorgt dafür, dass die Infrastruktur unter der Fahrbahn ebenso modern ist wie die Oberfläche selbst. Auch ökologische Aspekte kommen nicht zu kurz: Restarbeiten am Parschlugerbach runden das Gesamtpaket ab und sichern die harmonische Integration der neuen Verkehrsknoten in das lokale Landschaftsbild.


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