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SCHWEIZ. Ein verdächtiges Auto rast über die Autobahn, die Polizei dicht auf den Fersen. Nach einer riskanten Verfolgungsjagd im Kanton Bern fallen Schüsse, bevor die Flucht im Wald ein jähes Ende findet.

Schweizer Polizei stellt Raub-Verdächtige (Foto: Ricochet64/adobe.stock)
Schweizer Polizei stellt Raub-Verdächtige (Foto: Ricochet64/adobe.stock)

Es sind Szenen wie aus einem Action-Thriller, die sich auf der Autobahn A1 bei Bern abspielten. Alles begann mit einer Routine-Fahndung. Ein Fahrzeug mit Kennzeichen, die im Zusammenhang mit einem Raubdelikt im Kanton Zug standen, geriet ins Visier der Kantonspolizei Bern. Doch statt rechts ranzufahren, drückte der Fahrer bei der Raststätte Grauholz das Gaspedal durch. Eine lebensgefährliche Entscheidung, die einen massiven Polizeieinsatz auslöste.

Drama auf der Autobahn: Reifen gestoppt durch Schussabgabe

Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, während das Fluchtauto versuchte, die Patrouille mit riskanten Manövern abzuschütteln. Mehrere Versuche, den Wagen sicher zu stoppen, schlugen fehl – bis die Polizei das Fahrzeug auf Höhe der Ausfahrt Neufeld schließlich ausbremsen konnte.

Doch die Situation eskalierte weiter. Um eine erneute Flucht mit dem Wagen zu verhindern, feuerte ein Polizist gezielte Schüsse auf die Reifen des Fahrzeugs ab. Das Auto war manövrierunfähig, doch die Verdächtigen gaben noch immer nicht auf.

Flucht in die Dunkelheit: Drohnen und Diensthunde im Einsatz

In einem verzweifelten Versuch, der Verhaftung zu entgehen, sprangen Fahrer und Beifahrer aus dem rauchenden Wrack und flüchteten zu Fuß in den angrenzenden Bremgartenwald. Die Polizei reagierte sofort und riegelte das Gebiet ab. Mit modernster Technik und tierischer Unterstützung begann die Suche in der Dunkelheit. Eine Drohne kreiste über den Baumwipfeln, während Diensthunde die Fährte aufnahmen.

Der Fluchtversuch währte nicht lange. Kurze Zeit später stellten die Einsatzkräfte die beiden Männer im Unterholz. Dabei kam es zu einem schmerzhaften Zwischenfall. Einer der Verdächtigen wurde durch den Biss eines Diensthundes leicht verletzt und musste von einem Ambulanzteam versorgt werden.

Hintergründe unklar: Regionale Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach der erfolgreichen Festnahme sind die beiden Männer nun in Gewahrsam. Während der Verkehr rund um das Neufeld für kurze Zeit zum Erliegen kam, laufen hinter den Kulissen die Ermittlungen der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland auf Hochtouren.

Welche Rolle die Männer genau bei dem Raubüberfall im Kanton Zug spielten und was sie zur gefährlichen Flucht trieb, ist nun Gegenstand der polizeilichen Abklärungen.


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