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WELT. OpenAI hat mit GPT-5.3-Codex ein neues Modell für seinen Coding Agenten Codex vorgestellt. Es soll nicht nur beim Programmieren zulegen, sondern auch bei Aufgaben, bei denen ein Agent Tools nutzt und längere Workflows am Computer abarbeitet. Verfügbar ist das Update seit 5. Februar 2026 in kostenpflichtigen ChatGPT-Plänen überall dort, wo Codex genutzt werden kann.

GPT-5.3-Codex kombiniert Programmieren, Reasoning und Tool-Nutzung. Zudem rückt Cybersicherheit mit neuen Schutzmaßnahmen stärker in den Fokus. (Symbolbild); Foto: AdriaVidal - stock.adobe.com

Wie OpenAI am 5. Februar 2026 berichtet, vereint GPT-5.3-Codex die Programmierleistung der Codex-Vorgänger mit stärkeren Reasoning- und Wissensfähigkeiten und läuft dabei laut Unternehmensangaben rund 25 Prozent schneller. Damit zielt das Modell auf längere Aufgaben ab, die Recherche, Tool Nutzung und komplexe Ausführung kombinieren. 

GPT-Codex ist eine auf Programmieren und agentische Arbeit am Computer optimierte Variante der GPT-Modelle, die den Codex-Agenten antreibt. Codex übernimmt Softwareaufgaben in Projekten von Anfang bis Ende, etwa Code schreiben und prüfen sowie Features umsetzen, Refactorings durchführen oder Migrationen vorbereiten.

Starker Sprung bei Code und Agenten Benchmarks

Beim Testen in mehreren Benchmarks legte GPT-5.3-Codex laut den veröffentlichten Ergebnissen zu, darunter bei SWE-Bench Pro (56,8 Prozent) und Terminal-Bench 2.0 (77,3 Prozent). Auch bei OSWorld-Verified, das Desktop-Aufgaben in einer visuellen Umgebung abbildet, wird ein deutlicher Schritt nach vorne ausgewiesen (64,7 Prozent).

Bessere Steuerung in der Codex-App

Ein Schwerpunkt liegt darauf, dass Nutzer den Agenten während der Arbeit besser steuern können. Statt erst am Ende ein Ergebnis zu sehen, soll Codex häufiger Zwischenschritte melden, sodass man nachfragen, den Ansatz anpassen und Kurskorrekturen im laufenden Prozess setzen kann.

Cybersicherheit rückt stärker in den Fokus

Parallel zur Leistungssteigerung kündigt OpenAI zusätzliche Schutzmaßnahmen an, unter anderem Trainings auf das Erkennen von Software-Schwachstellen sowie eingeschränkten Zugriff auf erweiterte Funktionen in sensiblen Bereichen. Zudem wird ein Pilotprogramm namens „Trusted Access for Cyber“ erwähnt und eine Ausweitung von Sicherheitsangeboten wie Codebase Scans für verbreitete Open-Source-Projekte.

Verfügbarkeit und nächste Schritte

GPT-5.3-Codex ist in App, Web, CLI und IDE-Erweiterung verfügbar. Ein sicherer API-Zugriff wird in Aussicht gestellt. Technisch wurde das Modell laut Blog für NVIDIA GB200 NVL72 Systeme mitentwickelt, trainiert und darauf bereitgestellt.


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