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SCHWEIZ. Ein junges Skitalent aus der Schweiz beendet seine Karriere deutlich früher als erwartet. Der Schweizer galt einst als großes Talent im alpinen Skisport und machte vor allem in den Speeddisziplinen auf sich aufmerksam. Nun zieht er mit nur 24 Jahren einen Schlussstrich.

Symbolbild: Silvano Rebai/stock.adobe.com
Symbolbild: Silvano Rebai/stock.adobe.com

Der Schweizer Skirennfahrer Silvano Gini hat seine aktive Karriere beendet. Der Athlet aus dem Oberengadin verabschiedet sich damit in einem Alter, in dem viele Rennläufer erst den entscheidenden Schritt in Richtung Weltspitze machen. Das frühe Karriereende sorgt daher für Aufmerksamkeit in der Ski-Szene.

Abschied nach Heimrennen in St. Moritz

Sein letztes Rennen bestritt Gini bei den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz. Für den Engadiner endet die Laufbahn damit an jenem Ort, an dem einst auch seine ersten Schritte auf Skiern begannen.

Früh als großes Talent aufgefallen

Schon in jungen Jahren zählte Gini zu den auffälligen Nachwuchsfahrern der Schweiz. 2018 gewann er den Schweizer Meistertitel in der Kategorie U16 im Riesenslalom. Damit machte er früh auf sich aufmerksam und galt als hoffnungsvolles Talent. Später sammelte er auch international Erfahrungen. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 erreichte er mit Platz zehn in der Alpinen Kombination und Rang 14 im Super-G respektable Ergebnisse.

Starke Leistungen im Europacup

Auch im Erwachsenenbereich zeigte Gini sein Können. Obwohl er häufig als Riesenslalom-Spezialist eingestuft wurde, gelangen ihm besonders in den Speeddisziplinen gute Resultate. Sein bestes Ergebnis im Europacup erreichte er mit Platz 17 im Super-G von Crans-Montana.Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2023 in St. Anton fuhr er zudem auf Rang neun im Super-G und unterstrich damit sein Potenzial auf internationaler Bühne.

Harte Konkurrenz im Schweizer Team

Der endgültige Durchbruch in den Weltcup blieb jedoch aus. Gerade im Schweizer Verband ist die Konkurrenz enorm, da regelmäßig zahlreiche Spitzenfahrer um wenige Startplätze kämpfen. Für Nachwuchsathleten ist der Weg an die Spitze entsprechend schwierig.Hinzu kommen die hohen körperlichen Belastungen des Sports. Gini musste in seiner Laufbahn auch Rückschläge und Stürze verkraften. Parallel dazu verfolgte er eine Berufsausbildung und meisterte damit den Spagat zwischen Spitzensport und beruflicher Zukunft.


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