Elf Meter hohe Monsterwellen sorgen für Angst und Schrecken in Neuseeland
WELLINGTON/NEUSEELAND. Hunderte Menschen sind am Dienstag in Neuseelands Hauptstadt Wellington wegen einer schweren Sturmflut evakuiert worden. Besonders betroffen waren mehrere Küstenviertel im Süden und Osten der Stadt. Der lokale Notstand ist inzwischen wieder aufgehoben.

Wie der Spiegel am 9. Juni 2026 berichtet, trafen bis zu elf Meter hohe Wellen auf die Küste von Wellington. Bürgermeister Andrew Little hatte für Teile der südlichen und östlichen Stadtbezirke den Notstand ausgerufen.
Betroffen waren vor allem Grundstücke direkt am Wasser in Ōwhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay. Die Menschen sollten ihre Häuser verlassen und in höher gelegene Bereiche ausweichen.
Notstand am Abend aufgehoben
Die Evakuierungsanordnung galt ab Dienstagmorgen Ortszeit. Die Polizei sperrte Straßen ab und sollte verhindern, dass Menschen in gefährdete Küstenbereiche zurückkehren.
Am Dienstag um 7.21 Uhr MESZ, 17.21 Uhr Ortszeit, wurde der lokale Notstand wieder beendet. Bewohner konnten zurückkehren, sollten aber weiter vorsichtig bleiben.
Warnung vor Küsten und Straßen
Trotz Entwarnung bleiben die Behörden vorsichtig. Auf Straßen können Trümmer liegen, Flächen können rutschig sein und Wellen können weiter plötzlich bis auf Wege und Fahrbahnen schlagen.
Die Bevölkerung soll Strände, Hafenbereiche und Küstenstraßen meiden, solange die See nicht vollständig abgeklungen ist. Die Warnung für schwere Dünung galt für die Südküste Wellingtons bis Mittwochmorgen Ortszeit.


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