95.000 Besuche und Hollywood-Glanz beim Filmfest München
MÜNCHEN. Das 43. Filmfest München ist mit mehr als 95.000 Besuchen zu Ende gegangen. Zehn Tage lang standen rund 385 Filmvorführungen, zahlreiche Branchentermine und internationale Stars im Mittelpunkt. Zum Abschluss wurde David Duchovny mit dem CineMerit Award geehrt.

München wurde zehn Tage lang zur Bühne für Filmfans, Stars und die internationale Branche. Premieren, Gespräche und Empfänge brachten Publikum und Filmschaffende zusammen, der türkisfarbene Isar Carpet sorgte für Glamour. Sandra Hüller, Pedro Almodóvar, Toni Servillo, Ira Sachs und David Duchovny zählten zu den Gästen.
David Duchovny sorgt für großes Finale
Zum Abschluss stand David Duchovny im Mittelpunkt. Der Hollywood-Star erhielt den CineMerit Award, danach feierte „See You When I See You“ von Jay Duplass Premiere. Wie das Filmfest München berichtet, flossen rund 18.000 Besucher bei externen Terminen in die Bilanz ein.
Filmbranche feiert in München
Mehr als 3.000 Akkreditierte kamen zu Panels, Workshops, Empfängen und Branchentreffen. Die Industry Days fanden in der Hochschule für Fernsehen und Film und im Amerikahaus statt.
„Strange River“ gewinnt Hauptpreis
Der mit 100.000 Euro dotierte CineCoPro Award ging an „Strange River“ von Jaume Claret Muxart und die deutschen Koproduzenten von Schuldenberg Films. Als bester internationaler Film wurde „Von Scham und Geld“ von Visar Morina ausgezeichnet, den CineVision Award erhielt „A Girl Unknown“ von Jing Zou.
Weitere Gewinner jubeln
Der CineRebels Award ging an „Hair, Paper, Water…“ von Nicolas Graux und Minh Quý Trương. Den CineKindl Award gewann „Mein Sommer bei Nonna“, der Young Jury Award ging an „Los Nadadores“. Den FIPRESCI Preis erhielt „Schöne Seelen“.
Publikum kürt Lieblinge
Bei den Audience Awards siegten national „Lieblingsmenschen“ und international „If Only the Year Had 364 Days“. Der CineKindl Audience Award ging an „Plitsch Platsch Forever!“. Die Förderpreise Neues Deutsches Kino ehrten Ella Cieslinski, Nina Wesemann, Christoph Otto, Susanne Heinrich und Ricarda Seifried.


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